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Betrugsskandal

Mann in U-Haft – Privat- statt Firmenkonto: 165.000 Euro sind weg

Mann in U-Haft – Privat- statt Firmenkonto: 165.000 Euro sind weg
(FOTO: iStock)
1 Min. Lesezeit |

In einem Tennengauer Unternehmen hat sich ein Betrugsskandal von erheblicher Tragweite ereignet. Ein 35-jähriger Mitarbeiter, gebürtig aus dem Flachgau, soll seinen Arbeitgeber um eine beträchtliche Summe von 165.000 Euro betrogen haben.

Die mutmaßliche Betrugsmasche des 35-Jährigen war ebenso simpel wie effektiv. Zwischen Juli und November soll er Rechnungen im Namen seines Arbeitgebers ausgestellt und dabei sein eigenes Privatkonto statt des Firmenkontos angegeben haben. Durch diese Manipulation landete das Geld der Kunden unwissentlich auf dem Konto des Beschuldigten. Insgesamt soll er auf diese Weise in 17 Fällen Gelder auf sein privates Konto umgeleitet haben.

Die Entdeckung

Die Betrugsmasche flog auf, als in zwei Fällen Kunden Verdacht schöpften und den Firmenbesitzer kontaktierten. Dieser erstattete Mitte November Anzeige bei der Polizei. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen brachten den schweren Betrug ans Licht.

Die Konsequenzen

Der Beschuldigte zeigte sich geständig und gab als Motiv für seine Taten Spielsucht an. Die Ermittlungen der Polizei legen nahe, dass der 35-Jährige das gesamte ergaunerte Geld verspielt hat.

Das Landesgericht Salzburg reagierte auf die schwerwiegenden Vorwürfe und verhängte Untersuchungshaft gegen den Mann.