Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Leichtsinn

Männer laufen verpasstem Flieger am Rollfeld hinterher (VIDEO)

Männer laufen verpasstem Flieger am Rollfeld hinterher (VIDEO)
FOTO: Screenshot Facebook
2 Min. Lesezeit |

Zwei Passagiere stürmten über das Rollfeld in Köln-Bonn, um ihren Flieger nach Bukarest noch zu erwischen. Mit wilden Gesten versuchten die beiden Männer im Alter von 28 und 47 Jahren, den Piloten des bereits rollenden Airbus A321 auf sich aufmerksam zu machen. Das Flugzeug der Billiglinie Wizz hatte zu diesem Zeitpunkt das Gate bereits verlassen und befand sich mit laufenden Triebwerken auf dem Weg zur Startposition.

Gefährlicher Zugang

Wie vom Flughafen Köln-Bonn zu erfahren war, hatten sich die verspäteten Reisenden Zugang zum Vorfeld verschafft, indem sie die Scheibe eines Notschalters zertrümmerten und den dahinterliegenden Knopf betätigten, der die Tür zum Rollfeld entriegelte. Flughafenmitarbeiter griffen umgehend ein und übergaben die beiden der Polizei. Die rumänischen Staatsangehörigen müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen. Zudem wird geprüft, ob ein Verstoß gegen das Luftsicherheitsgesetz vorliegt. Ihr verzweifelter Sprint zum Flugzeug blieb letztlich erfolglos.

Scharfe Kritik

Ein Video des Vorfalls kursiert seit Samstag auf Facebook. Die Flugbegleiter-Community, der die Aufnahmen zugeschickt wurden, kommentierte den Vorfall mit deutlichen Worten: „Wie dumm muss man sein, um so etwas zu tun und zu glauben, dass es tatsächlich funktioniert.“ Anders als bei einem Bus, dem Passagiere manchmal noch nachlaufen können, führe solches Verhalten bei Flugzeugen nicht zum Erfolg.

„Damit kommst du nicht an Bord, sondern wirst verhaftet oder, noch schlimmer, in ein Triebwerk gesaugt.“

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen