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Funkskandal

Miau, miau“ im Cockpit – Luftfahrtbehörde ermittelt gegen Spaßvögel

Miau, miau“ im Cockpit – Luftfahrtbehörde ermittelt gegen Spaßvögel
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein paar Tierlaute im Cockpit-Funk – und schon ermittelt die US-Luftfahrtbehörde FAA. Der virale Clip hat ernste Konsequenzen.

Eine Tonbandaufnahme, in der zwei Piloten über den Flugfunk Tiergeräusche imitieren, macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde und sorgt für breite Belustigung. Für die betroffenen Piloten könnte der Spaß allerdings ernsthafte berufliche Folgen haben.

Wie ABC News berichtet, ereignete sich der Vorfall am 12. April auf einer Frequenz der Flugsicherung am Ronald Reagan Washington National Airport. Die Aufnahme stammt aus dem Mitschnittarchiv der Air Traffic Control und verbreitete sich von dort aus rasend schnell auf den sozialen Plattformen.

Katzenlaute im Funk

In hoher Tonlage ist auf der Aufnahme zu hören, wie einer der Piloten „Miau, miau“ in den Funk spricht. Eine weitere Person auf derselben Frequenz, offenbar ein Mitarbeiter der Flugsicherung, reagiert ohne Umschweife: „Ihr solltet euch wirklich wie professionelle Piloten verhalten.“

Doch anstatt zur Sachlichkeit zurückzukehren, folgen weitere Katzenlaute und schließlich nachgeahmtes Hundegebell. Die knappe Antwort darauf lautete: „Deshalb fliegt ihr immer noch Regionaljet.“ Viele junge Piloten beginnen ihre berufliche Laufbahn bei Regionalgesellschaften.

FAA ermittelt

Wie The New York Times und New York Post übereinstimmend berichten, hat die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA mittlerweile Ermittlungen aufgenommen. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte die Behörde: „Die Vorschriften der FAA verbieten es Piloten, unterhalb von 10.000 Fuß Höhe nicht notwendige Gespräche zu führen. Gespräche müssen sich auf den sicheren Betrieb des Flugzeugs beziehen.“

Ob und welche Strafen verhängt werden, hängt auch davon ab, welche Frequenz die Piloten genutzt haben – die sogenannte „Guard Frequency“ (Notfallfrequenz) etwa ist ausschließlich für Notfälle reserviert.

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KO KOSMO-Redaktion
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