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Mitten in Wien: Drei Schüsse aus BMW bei Hochzeitsfeier

Mitten in Wien: Drei Schüsse aus BMW bei Hochzeitsfeier
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Drei Schüsse aus einem BMW – mitten in Wien-Floridsdorf. Gegen den mutmaßlichen Schützen bestand bereits ein Waffenverbot.

Am Samstagvormittag sorgten drei Schüsse in einer Gemeindebauanlage in Wien-Floridsdorf für erhebliche Aufregung unter den Anwohnern. Die Polizei rückte aus und konnte den mutmaßlichen Schützen ausforschen. Gegen den 20-Jährigen bestand bereits ein behördliches Waffenverbot.

Ort des Geschehens

Ein Zeuge in der Coulombgasse beobachtete, wie der Beifahrer eines 5er-BMW dreimal mit einer Pistole aus dem Fahrzeug in die Luft geschossen haben soll. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte stellten anschließend drei Hülsen auf der Straße sicher. Die Schüsse sollen im Zusammenhang mit einer Hochzeitsfeier gefallen sein.

Schütze identifiziert

Bei der Suche kamen auch Polizeidiensthunde zum Einsatz. Die Beamten stellten drei Hülsen sowie die verwendete Schreckschusspistole sicher. Als mutmaßlicher Schütze wurde ein 20-jähriger bulgarischer Staatsbürger ausgeforscht, gegen den bereits ein behördliches Waffenverbot bestand. Der Besitzer der Waffe soll ein 18-Jähriger gewesen sein.

Polizeisprecher Philipp Haßlinger erklärte: „Gegen den Waffenbesitzer und den Schützen wurden neben der strafrechtlichen Anzeige die festgestellten Verwaltungsübertretungen nach der Straßenverkehrsordnung und dem Sicherheitspolizeigesetz zur Anzeige gebracht.“

Wer trotz eines aufrechten Waffenverbots eine Waffe oder Munition besitzt, macht sich nach dem österreichischen Waffengesetz gerichtlich strafbar. Gemäß § 50 Waffengesetz drohen dafür bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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