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Gewaltvorfall

Nach brutalen Überfall auf Satansbratans Vater folgt nun die Anzeige

Nach brutalen Überfall auf Satansbratans Vater folgt nun die Anzeige
(Screenshot: Satans Bratan/Instagram)
2 Min. Lesezeit |

Ein harmloser Gruß, dann brutale Gewalt: Der Vater eines bekannten Wiener Influencers wurde schwer verletzt. Nun ermittelt die Polizei gegen die jugendlichen Angreifer.

Nach der viralen Verbreitung eines Videos des Wiener Influencers Erik Seidl, bekannt als „Satansbratan“, hat die Polizei nun offiziell ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der schockierende Vorfall, bei dem der 70-jährige Vater des Social-Media-Stars am Samstagabend in der Per-Albin-Hansson-Siedlung in Wien-Favoriten von drei Jugendlichen attackiert wurde, wird jetzt von den Strafverfolgungsbehörden untersucht.

Der Übergriff ereignete sich in den frühen Abendstunden zwischen 19 und 20 Uhr. Der Pensionist hatte die Jugendlichen lediglich mit einem freundlichen „Na, geht’s eh?“ angesprochen, als er an ihnen vorbeigehen wollte. Statt einer Antwort wurde er unvermittelt angegriffen. Da der Senior weder ein Mobiltelefon bei sich trug noch sich gegen die Angreifer zur Wehr setzen konnte, war er der Situation hilflos ausgeliefert.

Schwere Verletzungen

Die gesundheitlichen Konsequenzen für den 70-Jährigen sind gravierend: Er erlitt multiple Frakturen im Gesichtsbereich sowie einen Schulterbruch. „Seine ganzen Zähne sind weg“, berichtete sein Sohn sichtlich erschüttert in einem emotionalen Statement. Der Verletzte befindet sich derzeit in stationärer Behandlung.

Rechtliche Schritte

Die rechtliche Vertreterin der Familie hat angekündigt, eine detaillierte Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien einzureichen. Während die behördlichen Untersuchungen laufen, mobilisiert der Influencer parallel seine Anhängerschaft.

„Satansbratan“ bittet seine Community um sachdienliche Hinweise zur Identifizierung der Täter und hat zusätzlich einen finanziellen Anreiz in Form eines Finderlohns ausgesetzt.