Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Geldregen

Nach Familienstreit: Mädchen (7) wirft 88.000 Dollar aus Fenster

Nach Familienstreit: Mädchen (7) wirft 88.000 Dollar aus Fenster
FOTO: iStock/conejota
2 Min. Lesezeit |

Ein Familienstreit in Moskau endet mit einem Geldregen – und Krähen als ungebetene Profiteure.

Dass Eltern und Kinder gelegentlich aneinandergeraten, gehört zum Alltag. Was sich jedoch im Moskauer Stadtbezirk Meshchansky zugetragen haben soll, übersteigt das Maß eines gewöhnlichen Familienstreits bei weitem. Nach einem Zerwürfnis mit ihrer Mutter soll ein siebenjähriges Mädchen kurzerhand eine Tasche gepackt – und diese aus dem Fenster befördert haben. Das Brisante daran: In der Tasche sollen sich 88.000 US-Dollar in 100-Dollar-Scheinen befunden haben.

Krähen mit Scheinen

Auf der Straße soll sich daraufhin ein unerwartetes Spektakel abgespielt haben. Jugendliche sollen die Tasche entdeckt und einen Großteil des Bargelds an sich genommen haben, einzelne Scheine sollen sogar in Flammen aufgegangen sein. Eine besonders skurrile Note lieferte der russische TV-Sender „REN TV“ mit der Schilderung: „Jetzt fliegen Krähen mit Geldscheinen im Schnabel über die Köpfe der verblüfften Passanten.“ Ob sich die Szene tatsächlich so zugetragen hat, ist nicht belegt.

Polizei ermittelt

Weiteren Berichten zufolge konnte ein Großteil des Geldes sichergestellt werden – rund 5.000 Dollar blieben jedoch verschwunden. Ob die fehlenden Scheine verbrannt wurden oder tatsächlich von Vögeln davongetragen worden sind, ist ungeklärt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Das sichergestellte Bargeld soll nach Abschluss der Untersuchungen an die Mutter zurückgegeben werden.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen