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VERGANGENHEIT

Nach fünf Jahren im Koma: Mann verliert 39 Jahre seiner Erinnerungen (VIDEO)

Nach fünf Jahren im Koma: Mann verliert 39 Jahre seiner Erinnerungen (VIDEO)
Symbolfoto. FOTO: iStock/gorodenkoff/privat
2 Min. Lesezeit |

Nach einem Autounfall fällt der 63-jährige Luciano D’Adamo ins Koma und erwacht überzeugt, dass es der 20. März 1980 ist. In der modernen Welt und mit einer ihm unbekannten Familie beginnt er, sein Leben neu zu ordnen.

Im Jahr 2019 erlitt Luciano D’Adamo aus Rom einen schweren Schicksalsschlag. Der damals 63-jährige Italiener wurde bei einem Autounfall lebensgefährlich verletzt und fiel ins Koma. Die Erlebnisse nach seinem Erwachen waren bemerkenswert, da er glaubte, im Jahr 1980 zu leben.

Zurückversetzt ins Jahr 1980

Nachdem D’Adamo aus dem Koma erwachte, war er überzeugt, es sei der 20. März 1980. In seinen Erinnerungen war er 24 Jahre alt, arbeitete als Bodenpersonal am römischen Flughafen Fiumicino und stand kurz vor seiner Hochzeit. Diese Zeitsprung-Erfahrung stellte ihn vor große Herausforderungen, da er sich in einer für ihn unbekannten Gegenwart wiederfand. Seine Frau erkannte er nicht mehr als die junge Frau, die er im Gedächtnis hatte. Auch seinen Sohn, der in der Realität inzwischen 30 Jahre alt war, konnte er nicht identifizieren.

Der Blick in den Spiegel sorgte für den größten Schock. Anstatt des jungen Mannes, den er erwartete, sah er das Spiegelbild eines Mannes mit grauen Haaren und tiefen Falten. Diese Spiegelung der vergangenen 39 Jahre, die ihm entglitten waren, war für ihn ein traumatischer Schock.

@legend Après 24h heures de coma, Luciano D’Adamo, aujourd’hui âgé de 63 ans, s’est réveillé en étant persuadé d’avoir 24 ans et d’être en 1980. L’Italien a totalement oublié les trente-neuf dernières années de sa vie. On vous raconte son histoire. #legend #legendmedia #actu ♬ original sound – LEGEND

Schritte in die Gegenwart

Die Wiederaufnahme des Lebens gestaltete sich für Luciano langwierig und herausfordernd. Ärzte und Psychologen arbeiteten intensiv mit ihm, um die entstandene Gedächtnislücke zu akzeptieren und sein Leben schrittweise neu zu ordnen. Dabei erhielt er tatkräftige Unterstützung durch seine Familie. Moderne Technologien wie Smartphones und Navigationssysteme waren ihm zunächst fremd und beeindruckten ihn.

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Luciano hat sich mittlerweile in seinem neuen Alltag zurechtgefunden. Er arbeitet als Hausmeister in einer Schule und findet durch den Kontakt zu Kindern wieder eine Verbindung zur Gesellschaft. Seine Familie, insbesondere seine Enkelkinder, gibt ihm Orientierung und Halt. Einige seiner Erinnerungen kehren langsam zurück und helfen ihm, die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen.

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KO KOSMO-Redaktion
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