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Amoklauf

Nach Grazer Schulmassaker: Polizei nimmt erste Nachahmungstäter fest

Nach Grazer Schulmassaker: Polizei nimmt erste Nachahmungstäter fest
Polizei und medizinisches Personal vor dem Gymnasium in der Dreierschützengasse nach einem Amoklauf in Graz, Österreich, am 10. Juni 2025. FOTO: EPA-EFE/ERWIN SCHERIAU
2 Min. Lesezeit |

**Nach dem Grazer Schulmassaker mit zehn Todesopfern finden Ermittler einen Abschiedsbrief und eine Rohrbombe. Erste Nachahmungstäter wurden bereits festgenommen.**

Die Erschütterung über das Grazer Schulmassaker hält auch am Mittwochmorgen unvermindert an. Ein 21-Jähriger drang am Dienstagvormittag in das BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) Dreierschützengasse ein und eröffnete in zwei Klassenräumen das Feuer. Zehn Menschen, darunter eine Lehrkraft, verloren bei dem Amoklauf ihr Leben. Der Täter beendete anschließend sein eigenes Leben auf einer Toilette der Bildungseinrichtung.

Der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit im Innenministerium bestätigte im „Ö1-Morgenjournal“ die bereits kursierenden Informationen zur Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Attentäters. Franz Ruf erklärte, dass Ermittler sowohl einen digitalen als auch einen analogen Abschiedsbrief sowie eine offenbar funktionsunfähige Rohrbombe sichergestellt haben. Die hinterlassene Nachricht war an seine Eltern gerichtet – seiner Mutter hatte er kurz vor der Tat ein Abschiedsvideo zugesandt.

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Laufende Ermittlungen

Allerdings lassen sich aus den Schreiben „keine Motivlage ableiten“, so Ruf. Die Ermittlungen dauern mit Hochdruck an, parallel wird im Schulgebäude der genaue Tathergang rekonstruiert.

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Erste Nachahmungstäter

Österreichs ranghöchster Polizeibeamter offenbarte im Gespräch ein weiteres beunruhigendes Detail: „Wir haben gestern Abend schon erste Nachahmungstäter festgestellt, die Drohungen auch Richtung ein Gymnasium in Graz ausgesprochen haben.“ Die Sicherheitskräfte hätten umgehend reagiert und die Schnellen Reaktionskräfte vor Ort entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet.

„Das ist ein großes Thema“, warnte Ruf und unterstrich die konsequente Vorgehensweise der Polizei in derartigen Situationen.

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KO KOSMO-Redaktion
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