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Rückbau

Nach Signa-Pleite: Jetzt verschwindet der „Lamarr“-Rohbau bis Jahresende

Nach Signa-Pleite: Jetzt verschwindet der „Lamarr“-Rohbau bis Jahresende
FOTO: KOSMO/sp
2 Min. Lesezeit |

Der Rohbau des gescheiterten Signa-Prestigeprojekts „Lamarr“ in Wien verschwindet. Die Abrissarbeiten haben begonnen und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

Der Abriss des Rohbaus des ehemaligen Signa-Kaufhausprojekts „Lamarr“ auf der unteren Mariahilfer Straße in Wien hat begonnen. Im Inneren des Gebäudes sind bereits Arbeiten im Gang. Gegenüber der APA bestätigte Stefan Zoser, Geschäftsführer der verantwortlichen Stumpf Development GmbH, dass derzeit der nicht-konstruktive Abbruch durchgeführt wird.

Zeitplan der Arbeiten

Mit dem eigentlichen Rückbau des Gebäudes soll noch in diesem Sommer begonnen werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Neues Nutzungskonzept für den prominenten Standort

Nach dem Abriss plant die Stumpf Development GmbH eine umfassende Neugestaltung des Areals. Statt des ursprünglich geplanten Luxus-Kaufhauses soll ein gemischtes Nutzungskonzept realisiert werden. Vorgesehen sind rund 200 Wohnungen, ein Hotel mit etwa 220 Zimmern sowie Verkaufsflächen im Untergeschoß, Erdgeschoß und ersten Stock.

Die historische Fassade des Gebäudes bleibt erhalten. Zudem ist eine etwa 1.000 Quadratmeter große, öffentlich zugängliche Dachterrasse geplant, allerdings ohne Gastronomiebetrieb. Die Bauarbeiten für das neue Projekt sollen bereits im Juli 2025 beginnen, wobei der Rohbau bis zum ersten Obergeschoß abgetragen wird. Mit der Fertigstellung wird Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 gerechnet.

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Positive Auswirkungen auf die Stadtentwicklung

Stadtentwicklungsexperten bewerten die Neuausrichtung mit gemischter Nutzung als stabilisierenden Faktor für die Mariahilfer Straße. Obwohl die Wertschöpfung pro Quadratmeter bei Luxus-Einzelhandelsflächen höher gewesen wäre, soll die neue Nutzungsmischung für eine breitere und kontinuierlichere Frequenz sorgen und die Aufenthaltsqualität im Umfeld stärken.

Nach der Signa-Insolvenz wird die geringere Abhängigkeit von einzelnen Branchen als Vorteil für die langfristige Zukunftsfähigkeit des prominenten Standorts gesehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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