Neue Eigentümer, harter Schnitt: Hervis schließt 17 österreichische Filialen – rund 100 Mitarbeitende sind betroffen.
Zu Beginn des Jänners hatte der Handelsriese Spar das Sporthandelsunternehmen Hervis an deutsche Investoren veräußert. Die neuen Eigentümer sind die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer, die das Unternehmen über die in Wien ansässige Quantum Investment Holding GmbH übernommen haben. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung durch die neuen Eigentümer wird nun ein Fünftel der österreichischen Filialen geschlossen.
Filialen werden geschlossen
Auf APA-Anfrage teilte Hervis mit: „Es werden 17 der aktuell 93 Standorte in ganz Österreich im Laufe des Jahres 2026 geschlossen, da diese nicht ertragbringend zu betreiben sind.“
Von den Standortschließungen sind rund 100 Beschäftigte betroffen. Dem Unternehmen zufolge wurde in Abstimmung mit dem Betriebsrat sowie der Gewerkschaft ein Sozialplan ausgearbeitet.
Die Schließungen sind Teil einer umfassenderen Neuausrichtung: Das Unternehmen zieht sich vollständig aus dem Auslandsgeschäft zurück und verkauft 43 Filialen in Slowenien, Kroatien und Deutschland, um sich auf das Kerngeschäft in Österreich zu konzentrieren.