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COVID-19

Nehammer greift hart durch: Polizei räumt Party in Balkan-Club

(FOTO: BKA/Wenzel)

Ein Wiener Balkanclub sorgt dieser Tage für Schlagzeilen. 

Der Club in Wien-Favoriten hat laut Berichten nicht nur die Sperrstunde ignoriert, sondern eine Massenveranstaltung – ohne Sicherheitskonzept und Abstand – veranstaltet. KOSMO hat gestern über die Vorfälle in Wien-Favoriten berichtet und die Bilder aus dem Club veröffentlicht, in dem auf Corona vollkommen gepfiffen wird.

„Keine Toleranz“
Wie bereits Innenminister Karl Nehammer ankündigte, wird in solchen Fällen – so auch in diesem – hart durchgegriffen. „Es gibt keine Toleranz, wenn die Sperrstunde überschritten und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden“, so der Innenminister. 

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Gepostet von KOSMO am Samstag, 26. September 2020

Die Rechnung bekam der Club am Samstag nachdem dort erneut – trotz Warnungen und Medienberichten über die Geschehnisse – gefeiert wurde als wäre das Land im Normalzustand. Die Wiener Polizei und die Gruppe Sofortmaßnahmen des Wiener Magistrats rückten aus und stoppten die Party.

Veranstalter aggressiv?
Mehr als 300 Gäste waren vor Ort, als die Polizei ankam. „Der behördlich festgelegte Fassungsraum war um knapp 100 Personen überschritten“, heißt es seitens der Magistratsdirektion.

Geht die Wiener Balkan-Community verantwortungsvoll mit dem Thema Corona um?

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Laut dem Bericht der Heute-Zeitung benahmen sich sowohl Gäste als auch Veranstalter genervt und aggressiv. Da eine zu hohe Anzahl an Gästen dort war, musste eine Räumung angeordnet werden, heißt es. Den Betreibern drohen jetzt hohe Strafen.