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ACHTUNG

Neue Betrugsmasche: So erkennst du eine gefälschte Finanzamt-SMS

Neue Betrugsmasche: So erkennst du eine gefälschte Finanzamt-SMS
Strafzahlung
3 Min. Lesezeit |

Mit einer dreisten Masche und der Drohung einer Strafzahlung von 224,40 Euro versuchen Betrüger derzeit, an sensible Bankdaten zu gelangen. Die Finanzbehörde warnt.

Die Finanzbehörde schlägt Alarm wegen einer neuen Welle betrügerischer E-Mails, die derzeit im Umlauf sind. Die gefälschten Nachrichten werden im Namen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) an zahlreiche Bürgerinnen und Bürger verschickt. Erkennbar sind die Betrugsversuche am Betreff „Handlungsbedarf: Aktualisieren Sie Ihre Daten zur Vermeidung einer Strafe“.

⇢ Finanzamt im Visier: Betrüger drohen mit 224 Euro-Strafe

In diesen E-Mails, die vorgeben, vom finanzonline.at Serviceportal zu stammen, wird mit finanziellen Konsequenzen gedroht: „Vermeiden Sie zusätzliche Kosten. Ihre Daten sind veraltet. Bitte überprüfen Sie diese bis spätestens 3. Mai 2025, um eine Strafzahlung von €224,40 zu vermeiden.“

Die Finanzbehörde stellt unmissverständlich klar: Es handelt sich bei diesen Mitteilungen um reine Betrugsversuche. Die in den E-Mails enthaltenen Links führen zu gefälschten Webseiten, die das Design von FinanzOnline imitieren. Dort werden Nutzer aufgefordert, persönliche Informationen einzugeben – insbesondere Bankdaten stehen im Fokus der Kriminellen.

Offizielle Kommunikationswege

Wichtig zu wissen: Offizielle Mitteilungen des BMF erfolgen ausschließlich per Post in Form von Bescheiden oder werden direkt in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das Ministerium betont ausdrücklich, dass es niemals per E-Mail zur Preisgabe sensibler Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auffordert. Die Behörde rät daher: Wer eine solche Nachricht oder ähnliche Phishing-Mails erhält, sollte davon ausgehen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Der Rat des Ministeriums ist eindeutig: Befolgen Sie keinesfalls die in solchen E-Mails enthaltenen Anweisungen. Klicken Sie weder auf Links noch öffnen Sie angehängte Dateien. Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten oder Zugangsinformationen preis.

Die einzig sichere Handlungsoption: Löschen Sie derartige E-Mails und SMS umgehend.

Alarmierende Zahlen

Im ersten Quartal 2025 wurden in Österreich bereits über 6.000 Fälle von Phishing-Attacken gemeldet, wobei der Großteil auf gefälschte Finanzamt-Mails entfiel. Die Dimension des Problems ist besorgniserregend: Experten zufolge ist die Schadenssumme durch derartige Betrugsversuche innerhalb eines Jahres um mehr als 40 Prozent gestiegen. Besonders gefährdet sind ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Zugewanderte aus dem Balkanraum, die überproportional häufig zu den Opfern zählen.

Weitere Informationen

Wer sich umfassender über die Methoden der Betrüger, typische Erkennungsmerkmale von Betrugsversuchen und empfohlene Sicherheitsmaßnahmen informieren möchte, findet entsprechende Hinweise im Informationsfolder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“.

Diese Broschüre steht auf der Website des BMF zum Download bereit und liegt zusätzlich in allen Finanzämtern zur kostenlosen Mitnahme aus.

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KO KOSMO-Redaktion
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