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Reform

Neue Dienstpläne für Polizei: Österreich startet Pilotprojekt

Neue Dienstpläne für Polizei: Österreich startet Pilotprojekt
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Niederösterreich testet ein neues Polizeimodell – und ein Bezirk mit besonderer Struktur macht den Anfang.

Im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich läuft ein Pilotprojekt an, das ein neues Dienstplanmodell für die Polizei erprobt. Ziel ist eine effizientere Einsatzplanung sowie ein einheitlicherer Rahmen für den Polizeibetrieb.

Der Bezirk zeichnet sich durch ein Nebeneinander unterschiedlicher Strukturen aus: Der südliche Teil ist städtisch geprägt, der nördliche hingegen ländlich. In Marchegg ist darüber hinaus eine Dienststelle der Fremden- und Grenzpolizei angesiedelt.

Simulationsphase abgeschlossen

Das neue Dienstplanmodell wurde dort über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten in einer Simulationsphase erprobt. Dabei traten technische Schwierigkeiten auf, die im weiteren Verlauf behoben werden sollen.

Ab September tritt das neue Modell in Kraft, das künftig auf die bisherige Unterscheidung zwischen Gruppen- und Wechseldienstplänen verzichtet. Landespolizeidirektor Franz Popp sieht darin die Grundlage für eine bedarfsgerechtere Planung der Polizeieinsätze.

Popps Einschätzung

Er zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden und erklärte: „Jetzt werden wir schauen, was dann wirklich die Erfahrungen sind.“ Gleichzeitig stellte er in Aussicht, dass auftretende Schwierigkeiten gezielt angegangen werden: „Ich bin überzeugt, dass einige Ecken und Kanten, die sich ergeben werden, abgeschliffen werden – und das ist auch so geplant.“

Die Sicherheit der Bevölkerung sieht Popp durch die Umstellung nicht gefährdet – die Änderungen würden nicht auf Kosten der Sicherheit der Menschen gehen, im Gegenteil, man könne „noch zielgerichteter“ arbeiten. Sollten dennoch Probleme auftreten, sei man bereit, entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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