Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Spatenstich

Neuer Gemeindebau bringt hunderte leistbare Wohnungen!

Neuer Gemeindebau bringt hunderte leistbare Wohnungen!
(FOTO: Stadt Wien / Martin Votava)
2 Min. Lesezeit |

Wien-Donaustadt wächst – und der soziale Wohnbau hält Schritt. Ein neues Großprojekt setzt dabei auf mehr als nur vier Wände.

Am Freitag fiel in der Melangasse 1A in Wien-Donaustadt der Spatenstich für den 28. Gemeindebau NEU. In einem ersten Bauabschnitt werden 114 Wohnungen errichtet, perspektivisch sollen es rund 320 leistbare Einheiten werden. Die Fertigstellung des ersten Abschnitts ist für Herbst 2029 geplant.

Das Programm „Gemeindebau NEU“ wurde von der Stadt Wien gestartet, um verstärkt qualitätsvollen, leistbaren Wohnraum zu schaffen.

Wien-Donaustadt zählt mit 228.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zum größten und am stärksten wachsenden Bezirk Wiens – bereits jeder neunte Wiener lebt im 22. Bezirk.

Grüne Innenhöfe

Die künftige Wohnanlage umfasst 114 Gemeindebauwohnungen in Größen von einem bis vier Zimmern. Die Einheiten zeichnen sich durch private Freiflächen, eine vielfach zweiseitige Ausrichtung sowie gute Durchlüftung aus. Begrünte Innenhöfe – sogenannte „green pockets“ – sollen das Mikroklima verbessern, Aufenthaltsqualität bieten und als Begegnungsräume für die Bewohnerinnen und Bewohner dienen.

„Mit 114 neuen Gemeindewohnungen schaffen wir zusätzlichen qualitätsvollen, leistbaren Wohnraum und setzen zugleich auf nachhaltige Bauweise und attraktive Freiräume“, zeigt sich Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) erfreut. Gemeindebauten NEU verbinde dabei unbefristete Mietverträge mit Wohn- und Gemeinschaftsangeboten, die den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Das Projekt setze zudem wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Quartiers entlang der Eipeldauer Straße.

Auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) wertet den Spatenstich als bedeutendes Zeichen für ein „zukunftsfähiges Grätzel“.

Architektur & Infrastruktur

Geplant wurde die Wohnanlage vom Architekturbüro Superblock. Bereits in der Entwurfsphase stand die Förderung von Nachbarschaft und sozialer Vernetzung im Mittelpunkt. Neben den begrünten Innenhöfen sind ein großzügiges Geschäftslokal, belebte Erdgeschoßzonen sowie Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume für die Bewohnerschaft vorgesehen.

Das Projekt knüpft an die bestehende Bebauung entlang der Eipeldauer Straße an und soll das Quartier durch neue Hofsituationen und eine klare Infrastruktur weiter aufwerten. Zur geplanten Infrastruktur zählen eine Tiefgarage mit 66 Stellplätzen für die Wohnanlage sowie eine Quartiersgarage mit bis zu 626 Stellplätzen, die zur Entlastung des umliegenden Straßenraums beitragen sollen.

Darüber hinaus werden 98 Fahrradabstellplätze errichtet.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen