Eine neue Phishing-Mail zielt auf PayPal-Kunden ab und verspricht 65 US-Dollar Rückerstattung. Betrüger wollen so an persönliche Daten gelangen.
Phishing-Merkmale
Die Verbraucherzentrale warnt derzeit vor einer neuen Phishing-Mail, die gezielt PayPal-Kunden ins Visier nimmt. Diese E-Mail verspricht im Betreff eine Rückerstattung von 65 US-Dollar und fordert die Empfänger auf, ihre persönlichen PayPal-Daten über einen bereitgestellten Button zu verifizieren. Die eingegebenen Informationen gelangen direkt in die Hände von Betrügern, die damit erheblichen Schaden anrichten können. Es kann sogar zur vollständigen Übernahme des Accounts kommen.
Diese betrügerische Nachricht wird massenhaft an PayPal-Nutzer versendet und ist durch einige Merkmale erkennbar: Die englische Anrede, die Verwendung der amerikanischen Währung sowie das Fehlen einer persönlichen Anrede sind typische Anzeichen. Auch eine unseriöse Absenderadresse, Verlinkungen in der Mail, die englische Sprache bei deutschen Kunden, eine unpassende Währungseinheit und das Fehlen einer Kontaktadresse wie „Your Company Email“ sind Indikatoren für Phishing, so die Verbraucherzentrale.
Dieser Vorfall ist nicht der erste seiner Art, denn in den letzten Wochen gab es bereits mehrere Betrugsversuche im Zusammenhang mit PayPal. Die Verbraucherzentrale rät, solche Phishing-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Bei Unsicherheiten sollten Nutzer auf der offiziellen PayPal-Webseite oder in der App prüfen, ob ähnliche Aufforderungen existieren.
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Zudem wurde kürzlich vor einer weiteren Betrugsmasche im Zusammenhang mit PayPal gewarnt. Nutzer sollten auf solche Nachrichten am besten gar nicht reagieren.