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Naturkatastrophe

Notstand in Norditalien: Behörden schlagen Alarm nach Sintflut

Notstand in Norditalien: Behörden schlagen Alarm nach Sintflut
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Sintflutartige Regenfälle haben am Sonntag weite Teile Liguriens unter Wasser gesetzt und erhebliche Schäden angerichtet. Die Unwetter trafen auch die angrenzenden Regionen Toskana und Emilia-Romagna.

Überflutungen in Genua

Im Genueser Stadtviertel Pegli kollabierte eine Stützmauer, wodurch mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Die lokalen Versorger mussten die Gas- und Stromzufuhr in dem betroffenen Gebiet unterbrechen.

Die massiven Niederschläge verwandelten zahlreiche Verkehrswege in Genua zeitweise in reißende Gewässer. In unmittelbarer Nähe zur Standseilbahn Sant’Anna stürzte ein Baum um. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten Passagiere aus einer Kabine in Sicherheit bringen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Betrieb der Seilbahn wurde vorübergehend ausgesetzt.

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Behördliche Maßnahmen

Genuas Stadtregierung appellierte an die Einwohner, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten und potenziell gefährliche Bereiche wie Unterführungen, Brückenbauten und Uferzonen zu meiden. Sämtliche städtische Grünanlagen, Gärten und Friedhöfe wurden vorsorglich geschlossen. Die Behörden ordneten zudem Evakuierungen an und setzten verschiedene Betriebsabläufe aus.

Regionale Auswirkungen

Auch die nördliche Toskana kämpfte mit den Folgen der extremen Wetterlage. In der Provinz Lucca kam es zu Hangrutschungen. Die Rettungsdienste bleiben angesichts weiterer prognostizierter Regenfälle in Alarmbereitschaft. Bereits am Vorabend standen in Marina di Carrara zahlreiche Straßen unter Wasser, wodurch Autos teilweise überflutet wurden. Obwohl keine Personenschäden gemeldet wurden, waren die Hilfskräfte die gesamte Nacht im Dauereinsatz.

Der italienische Zivilschutz warnt für die kommenden Stunden vor einer weiteren Verschlechterung der Wetterbedingungen in den norditalienischen Regionen und der Toskana.

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KO KOSMO-Redaktion
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