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Zuchterfolg

Nur 120 Gramm schwer: Die kleinsten Affen der Welt sind jetzt in Wien

Nur 120 Gramm schwer: Die kleinsten Affen der Welt sind jetzt in Wien
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Winzig, selten und gerade erst angekommen: Im Herzen Wiens hat eine bedrohte Affenart erstmals Nachwuchs bekommen.

Im Wiener Haus des Meeres ist es zu einer bemerkenswerten Premiere gekommen: Zwei Zwergseidenäffchen haben das Licht der Welt erblickt – die ersten Nachzuchten dieser gefährdeten Art in dem Aquarium überhaupt. Die Tiere gelten als die kleinsten Affen weltweit und bringen ausgewachsen lediglich rund 120 Gramm auf die Waage. Die Zwillinge sind damit zugleich die kleinsten Affenbabys, die in der Geschichte des Hauses dort geboren wurden.

Wer die Neuankömmlinge im Gehege beobachten möchte, braucht allerdings etwas Geduld: Die Jungtiere halten sich bevorzugt im Fell ihrer Eltern verborgen.

Glücklicher Zufall

Der Zuchterfolg fiel ausgerechnet auf den Internationalen Tag der Tierpfleger – ein glücklicher Zufall, der dem Team des Wiener Hauses des Meeres doppelten Anlass zur Freude gab. Direktor Jeff Schreiner würdigte dabei ausdrücklich den Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Unsere Tierpfleger kümmern sich täglich mit enorm viel Fachwissen, Verantwortung und Leidenschaft um unsere Schützlinge!“

Neben Artenschutz und Forschung hat das Aquarium in diesem Jahr einen weiteren Schritt gesetzt: Erstmals werden im Haus des Meeres eigene Tierpfleger ausgebildet, wobei die ersten beiden Lehrlinge ihre Ausbildung bereits aufgenommen haben.

Natürliche Aufzucht

Zwergseidenäffchen leben in der Natur in eng zusammengeschlossenen Familienverbänden – und auch im Wiener Haus des Meeres zeigt sich dieses Verhalten deutlich. Beide Elterntiere beteiligen sich aktiv an der Aufzucht, indem sie die Kleinen auf dem Rücken durch die Anlage tragen.

Ernährt werden die Jungtiere mit Baumsäften, Insekten und Früchten, womit die natürlichen Bedingungen des südamerikanischen Ursprungsgebiets der Art so gut wie möglich nachgebildet werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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