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Tragödie

Obduktion bestätigt: Bub (5) wurde ertränkt

Obduktion bestätigt: Bub (5) wurde ertränkt
(Symbolbild FOTO: iStock)
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Ein Befund erschüttert Kitzbühel: Was hinter dem Tod einer Mutter und ihres Sohnes steckt, wird immer klarer.

In Kitzbühel wurden am 10. Februar die Leichen einer 48-jährigen Frau und ihres fünfjährigen Sohnes entdeckt. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Frau zunächst den Buben und anschließend sich selbst getötet haben könnte. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Gerichtsmedizinischen Instituts Innsbruck erhärten den Verdacht, dass der Junge ertränkt worden sein dürfte.

Ermittlungen laufen

Die Obduktionen, die einen Tag nach dem Auffinden der Leichen durchgeführt wurden, hatten beim Kind zunächst keine äußerlichen Anzeichen von Gewalteinwirkung ergeben. Bei der Mutter gingen die Gerichtsmediziner nach der Untersuchung von Suizid aus. Toxikologische Untersuchungen auf mögliche Vergiftungen verliefen laut Landeskriminalamt Tirol ohne auffälligen Befund.

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Die Frage nach dem Motiv ist weiterhin offen – die Ermittlungen dauern an.

Wenn der Leidensdruck groß ist, hilft manchmal schon ein Gespräch. Österreichweit gibt es Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung anbieten. Telefonseelsorge: Tel. 142; für Jugendliche und junge Erwachsene: Rat auf Draht: Tel. 147.