Ralf Rangnick bleibt – doch sein Ja hat einen Preis. Die Verhandlungen mit dem ÖFB laufen, und die Details dahinter sind pikant.
Die Weichen für eine Fortsetzung der Ära Rangnick beim ÖFB sind gestellt. Im Mittelpunkt der fortgeschrittenen Verhandlungen steht die künftige Vergütung des 67-jährigen Erfolgscoaches – und hier haben sich die Parteien offenbar auf eine deutliche Aufstockung verständigt. Rund zwei Millionen Euro soll Rangnick künftig pro Jahr erhalten. Laut einem Bericht der Salzburger Nachrichten sieht das neue Vertragsmodell eine langfristige Bindung bis zur Europameisterschaft 2028 vor.
Kreativer Sponsoren-Pool
Da ein solches Gehalt den regulären Finanzrahmen des Österreichischen Fußball-Bundes sprengen würde, haben die Verantwortlichen eine kreative Lösung erarbeitet. Rund die Hälfte der Summe soll über einen eigens eingerichteten Sponsoren-Pool abgedeckt werden. Als Geldgeber fungieren dabei die langjährigen ÖFB-Partner Raiffeisen, Uniqa und IMMOunited – ergänzt durch einen vierten Unterstützer, dessen Name bislang noch nicht öffentlich bekannt ist.
Rangnicks Bedingungen
Die Gehaltsfrage selbst scheint für Rangnick inzwischen kein Streitpunkt mehr zu sein. Was die laufenden Gespräche aktuell noch in die Länge zieht, sind Forderungen rund um sein direktes Umfeld.
Der Teamchef pocht darauf, dass auch sein Trainer- und Betreuerstab zu verbesserten Konditionen langfristig abgesichert wird – eine Bedingung, die er offenbar zur Grundvoraussetzung seiner eigenen Zusage gemacht hat.