Olympia in Sarajevo: Erinnerungen an einen goldenen Moment (GALERIE)

35 JAHRE SPÄTER

Olympia in Sarajevo: Erinnerungen an einen goldenen Moment (GALERIE)

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Winterspiele Sarajevo heute
(FOTOS: zVg./The Olympic Bob Track, Trebević, Sarajevo (c) Majda Turkić)

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„Balkan Stories“ veröffentlichte einen Blog über die Olympischen Winterspiele in Sarajevo und deren Überbleibsel heute.

Es war Sarajevos goldener Moment. Die Eröffnung der Olympischen Winterspiele 1984 kennzeichneten eine Ära der Prosperität und machten die Welt auf diese einzigartige Stadt, die so reich an Kultur und Toleranz ist, aufmerksam.

Heute sind die meisten Sportstätten lediglich ein Schatten ihrer selbst und als Ruinen vorzufinden. Die Sarajevoer Fotografin und Künstlerin, Majda Turkić, fing die Melancholie der Erinnerungen an Sarajevos Goldenen Moment am Berg Trebević, wo sich die olympische Bobbahn befindet, ein.

Während des Krieges in Jugoslawien war die jugoslawisch/serbische Artillerie auf dem Berg stationiert und feuert auf jene Stadt, welche nur einige Jahre davor, zumindest für einen kurzen Moment in der Geschichte, die Verkörperung des Traums war, dass die Freude eines friedlichen Wettkampfes ermöglicht, all das Trennende zu überwinden.

Was folgte war die längste Belagerung in der modernen Geschichte. Die Bevölkerung von Sarajevo – Bosniaken, Kroaten und Serben – harrten 1425 Tage aus, bis der Krieg endete.

Bosnien hat sich seither nicht vollständig vom Krieg erholt.

Die Fotogalerie findet ihr auf der nächsten Seite!

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