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Schwerer Produktionsfehler

Opel, Peugeot & Fiat: Massive Rückrufaktion wegen Brandgefahr

Opel, Peugeot & Fiat: Massive Rückrufaktion wegen Brandgefahr
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Brandgefahr durch lockere Schrauben: Stellantis ruft 7.600 Fahrzeuge verschiedener Marken in Österreich zurück. Ein Produktionsfehler am Kraftstoffsystem erfordert schnelles Handeln.

Eine neue Rückrufaktion betrifft 7.600 Fahrzeuge in Österreich. Der Konzern „Stellantis“ (Automobilkonzern) ruft mehrere Modelle verschiedener Marken in die Werkstätten zurück, da bei diesen ein potenzielles Kraftstoffleck auftreten kann. Zu den betroffenen Fahrzeugen zählen verschiedene Modelle von Opel (Grandland, Corsa, Mokka, Frontera, Astra), Peugeot (208, 308, 408, 2008, 3008, 5008), Citroen/DS (C3, C4, C5 Aircross, C5X, DS3, DS4), Fiat (Grande Panda, 600), Alfa Romeo (Junior) sowie Jeep-Modelle in Österreich.

Technischer Defekt betrifft Fahrzeuge ab 2022

Laut dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt liegt ein „schwerwiegender Produktionsfehler“ vor. Die Verbindungen zwischen dem Kraftstoffrail (Kraftstoffverteiler) und der Hochdruck-Treibstoffleitung wurden nicht ordnungsgemäß verschraubt. Die betroffenen Fahrzeuge wurden hauptsächlich zwischen Oktober 2022 und Mitte 2025 produziert. In seltenen Fällen könnte dies sogar zu einem Brand führen, wenngleich dieses Risiko als gering eingestuft wird.

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In Österreich wurden bislang keine derartigen Vorfälle registriert, während in Deutschland bis Mitte Juni elf Fälle dokumentiert wurden, die auf diesen Defekt zurückzuführen sind.

Peugeot am stärksten betroffen

Die Verteilung der betroffenen Fahrzeuge zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Marken: Peugeot führt mit rund 3.300 Fahrzeugen, gefolgt von Opel mit 1.900 und Citroën mit 1.300 Fahrzeugen. Jeep und Alfa Romeo sind mit jeweils 500 Autos betroffen, während Fiat mit 400 Fahrzeugen den kleinsten Anteil stellt.

Maßnahmen ergreifen

Besitzer der betroffenen Fahrzeuge werden vom Ministerium für Konsumentenschutz kontaktiert und aufgefordert, zeitnah einen Termin in einer Fachwerkstatt zu vereinbaren. Die Behebung des Problems erfolgt kostenlos und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Bei der Reparatur werden die fehlerhaften Verschraubungen überprüft und nachgezogen.

Die Rückrufaktion läuft bereits seit Mitte Juli. Fahrzeughalter können auf den Webseiten der jeweiligen Hersteller überprüfen, ob ihr Fahrzeug von der Maßnahme betroffen ist.

Diese Rückrufaktion reiht sich in eine Serie ähnlicher Maßnahmen ein, über die wir in diesem Jahr bereits berichtet haben.

Frühere Rückrufe betrafen unter anderem Probleme mit der Steuerkette, worüber wir im Artikel „Wieder Rückrufaktion: Zehntausende Autos in Österreich betroffen“ informierten, sowie defekte Airbags, zu denen wir in „Millionen Autos von riesigem Rückruf betroffen“ ausführlich berichteten.

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KO KOSMO-Redaktion
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