Wenn am Donnerstag die Elite zum Wiener Opernball strömt, steht der Verkehr in der Innenstadt still. Für Autofahrer und Öffi-Nutzer gelten weitreichende Sperren.
Der 68. Wiener Opernball lockt am Donnerstag wieder zahlreiche prominente Gäste in die Staatsoper. Für Verkehrsteilnehmer in Wien-Innere Stadt bedeutet das umfangreiche Einschränkungen. Die Ringstraße wird zwischen Johannesgasse und Operngasse von 19 bis etwa 23 Uhr für den allgemeinen Fahrzeugverkehr blockiert, lediglich Berechtigte dürfen in diesem Zeitraum passieren. Parallel dazu wird die Kärntner Straße im Abschnitt zwischen Karlsplatz und Opernring abgeriegelt.
Öffentliche Verkehrsmittel
Die Verkehrsmaßnahmen wirken sich auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel aus. Wie der ARBÖ mitteilt, werden die Straßenbahnlinien 1, 2 und D bereits in den frühen Abendstunden umgeleitet. Bei der Linie 71 und der Buslinie 59A kommt es zu Kurzführungen. Die Linie 2A stellt ihren Betrieb am Ballabend ab circa 18.50 Uhr vollständig ein. Darüber hinaus müssen Fahrgäste bei verschiedenen Nachtbuslinien mit Einschränkungen rechnen.
Staugefahr erhöht
Im abendlichen Berufsverkehr drohen Verzögerungen am Ring vor den Umleitungsstellen sowie auf der Zweier-Linie. Autofahrer müssen zudem entlang des Donaukanals und am Gürtel mit deutlich verlängerten Fahrzeiten kalkulieren.
Der ARBÖ rät selbst Ballbesuchern davon ab, mit dem eigenen Fahrzeug anzureisen, und empfiehlt stattdessen die Nutzung von U-Bahn oder Taxi.
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