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Großeinsatz

Pfefferspray in Therme: 80-Jährige löst Massenevakuierung aus

Pfefferspray in Therme: 80-Jährige löst Massenevakuierung aus
Symbolbilder. FOTO: iStock/Drazen Zigic/Daria Kulkova
2 Min. Lesezeit |

Ein harmloser Vorführversuch im Thermalbad geriet außer Kontrolle: Eine 80-Jährige löste mit einem Pfefferspray einen Großeinsatz aus und verursachte Reizungen bei mehreren Badegästen.

Im Freiburger Thermalbad löste eine 80-Jährige ungewollt einen Großalarm aus. Die Frau hantierte gegen 9.50 Uhr im Eingangsbereich des Eugen-Keidel-Thermalbads mit einem Pfefferspray, das sie einer Bekannten präsentieren wollte. Dabei drückte sie versehentlich den Auslöser, wodurch der Reizstoff freigesetzt wurde und sich über die Lüftungsanlage im Gebäude verteilte.

Die Polizei ordnete daraufhin eine vollständige Räumung der Therme für etwa eine halbe Stunde an. Einsatzkräfte der Feuerwehr sorgten mit maschineller Belüftung für die Beseitigung des Reizstoffs im Eingangsbereich. Insgesamt klagten 13 Badegäste über Augenreizungen.

Großeinsatz vor Ort

Ein Großaufgebot von Rettungsdienst und Feuerwehr versorgte die Betroffenen, unter ihnen auch die Seniorin selbst. Die Ermittlungsbehörden haben den Vorfall aufgenommen und prüfen den genauen Hergang. Alle 13 betroffenen Personen konnten nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden. Ein Transport in eine Klinik war nicht erforderlich.

Rechtliche Folgen

Gegen die 80-jährige Frau wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen und nachdem die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle gebracht hatten, wurde das Thermalbad noch am selben Vormittag wieder für Besucher freigegeben.

Was als entspannter Badeaufenthalt geplant war, endete für mehrere Gäste mit Reizungen der Augen und Hustenanfällen.

Der Mittwochsbesuch im Thermalbad verwandelte sich durch das Missgeschick der älteren Dame in einen umfangreichen Einsatz für Rettungskräfte und Feuerwehr.

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KO KOSMO-Redaktion
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