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Empörung

Pudertanz in Bad Ischl: Nackte Tänzer räkeln sich vor Kindern

Pudertanz in Bad Ischl: Nackte Tänzer räkeln sich vor Kindern
(FOTO: Youtube)
2 Min. Lesezeit |

Nackte Tänzer haben bei der Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres in Bad Ischl für kontroverse Diskussionen gesorgt. Der „Pudertanz“, eine Performance der Choreografin Doris Uhlich, hat sowohl Bewunderung als auch Empörung hervorgerufen.

Die nackte Darstellung der Kunst hat auf sozialen Medien für hitzige Debatten gesorgt. Eine Ischlerin äußerte auf Facebook ihre Entrüstung: „Der ,Pudertanz‘ hat große Empörung bei der Bevölkerung hinterlassen. Wieso wurde das von der Bürgermeisterin und der Intendantin genehmigt?“ Eine Laakirchnerin stellte ebenfalls die Frage in den Raum: „Muss es jetzt überall nur nach Nacktheit und abstrakten, sinnlosen, übertriebenen, sexuellen und schrägen Kuriositäten schreien?“

Dabei ging es weniger um die Darbietung, mehr um die Umstände. Denn die Performance fand am Nachmittag statt, als noch zahlreiche Kinder im Publikum anwesend waren.

Kulturhauptstadtjahr-Büro reagiert

Auch das Kulturhauptstadtjahr-Büro war Ziel zahlreicher erboster Anrufe. Doch Sprecherin Christina Werner versuchte die Wogen zu glätten: „Wenn man mit den Menschen redet und ihnen erklärt, worum es in der Aufführung ging, beruhigen sie sich meist rasch.“

Kunstszene feiert

Trotz der Kritik, gibt es auch Stimmen, die den „Pudertanz“ feiern. Elisabeth Schweeger, Intendantin des Kulturhauptstadtjahrs 2024, betonte: „Die Kraft der Künstlerin Doris Uhlich, am Attersee geboren, liegt darin, Respekt von den Betrachter*innen abzufordern, egal wie ein Körper ist und aussieht. Die Schönheit des Körpers bedarf keiner Klischees und ist frei von Ideologie.“

Doris Uhlich erklärt ihre Choreografie: „Die Welt hat viele Körper und in den Arbeiten sieht man diese vielen Körper. Was uns alle Menschen in der Welt verbindet, wir werden nackt geboren, egal aus welchem Kulturkreis wir stammen. Jeder Körper ist schön.“

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KO KOSMO-Redaktion
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