Doppelt rücksichtslos: Zwei Raser sorgten an einem einzigen Tag in Wien für gefährliche Situationen – mit drastischen Konsequenzen.
Gleich zwei Fälle massiver Tempoüberschreitungen beschäftigten am Donnerstag die Wiener Polizei. Bereits um 8.40 Uhr wurde in der Oleandergasse in Wien-Donaustadt im Rahmen einer Schwerpunktaktion der Landesverkehrsabteilung ein Pkw-Lenker geblitzt, der in einer 30 km/h-Zone mit 97 km/h unterwegs war. Auf den Fahrer kommen nun der Entzug der Lenkberechtigung sowie die Beschlagnahme des Fahrzeugs zu.
Kollision am Opernring
Der zweite Vorfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr am Opernring in Wien-Innere Stadt. Beamte des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt erfassten einen Motorradfahrer mittels Lasermessung bei einer Geschwindigkeit von 105 km/h – erlaubt wären an dieser Stelle lediglich 50 km/h gewesen.
Als die Polizisten versuchten, den Mann anzuhalten, wechselte dieser abrupt die Fahrspur und kollidierte dabei mit einem anderen Pkw, ohne selbst zu stürzen. Das betroffene Fahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt.
Dem 32-Jährigen wurden Führerschein und Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen, zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Als Begründung für sein Verhalten gab er an, in Eile gewesen zu sein.
Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.