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Kaffeeärger

Ryanair-Schock: Kaffee-Verbot lässt Passagiere kochen

Ryanair-Schock: Kaffee-Verbot lässt Passagiere kochen
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ryanair untersagt künftig mitgebrachte Heißgetränke an Bord. Die Billigfluglinie hat eine neue Regelung eingeführt, wonach Passagiere keine im Flughafen erworbenen Getränke wie Kaffee, Tee oder heiße Schokolade in Pappbechern mit ins Flugzeug nehmen dürfen. Wer dennoch mit einem solchen Getränk zum Boarding erscheint, muss dieses vor dem Einsteigen wegwerfen.

Ein verärgerter Fluggast machte seinem Unmut auf der Plattform Reddit Luft, nachdem ihm sein Kaffee beim Einsteigen für einen Frühflug von Dublin nach Brüssel abgenommen wurde. „Nun sitze ich vor 7 Uhr morgens ohne Kaffee im Flugzeug und bin deutlich schlechter gelaunt“, beklagte der User.

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Sicherheitsbedenken

Die offizielle Begründung der Fluggesellschaft lautet laut „Aerotelegraph“, der sich auf die britische Zeitung „Express“ bezieht: „Aus Sicherheitsgründen können wir es Passagieren nicht erlauben, heiße Getränke mit an Bord zu nehmen.“ Der Boarding-Prozess gestaltet sich für Flugreisende häufig hektisch, beengt und unangenehm. In solchen Situationen besteht die Gefahr, dass heiße Flüssigkeiten trotz Deckel verschüttet werden und andere Passagiere verbrühen könnten.

Kritische Stimmen

Allerdings kann dies ebenso mit an Bord servierten Heißgetränken passieren. Daher vermuten zahlreiche Internetnutzer, dass hinter dem Verbot in Wirklichkeit die Absicht steckt, den Verkauf von Getränken während des Fluges anzukurbeln.

Wirtschaftliche Hintergründe?

Kritiker sehen in der neuen Regelung von Ryanair mehr als nur Sicherheitsbedenken. Sie vermuten wirtschaftliche Motive, da Passagiere nun gezwungen sind, Kaffee und Tee zu höheren Preisen direkt an Bord zu kaufen. Dies könnte die Einnahmen aus dem Bordverkauf für die Billigflieger steigern. Die Airlines selbst betonen jedoch ausschließlich die Sicherheitsaspekte als Begründung für das Verbot.

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KO KOSMO-Redaktion
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