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Standortaufgabe

Schock: Komplettes Werk macht dicht und streicht 128 Jobs

Schock: Komplettes Werk macht dicht und streicht 128 Jobs
FOTO: zVg,
2 Min. Lesezeit |

Der Osttiroler Sonnenschutzhersteller Hella gibt seinen Standort in Duisburg auf. Von dieser Entscheidung sind 128 Mitarbeiter betroffen, für die nun ein Sozialplan ausgehandelt wurde, der die wirtschaftlichen Nachteile der Werksschließung abmildern soll.

Wie der ORF berichtet, erfolgt die Standortaufgabe aus strategischen Überlegungen: Das Unternehmen will künftig Produkte mit hohem Kunststoffanteil aus dem Sortiment nehmen und stattdessen verstärkt auf umweltfreundlichere Materialien setzen. Die Entscheidung ist auf anhaltende Verluste und verschärften Preisdruck in der Kunststofffensterindustrie zurückzuführen. Laut Unternehmensangaben seien die Umsatzeinbußen nicht konjunkturell bedingt, sondern auf veränderte Marktbedingungen und die Neuausrichtung im Sinne der Nachhaltigkeit zurückzuführen.

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Sozialplan vereinbart

In einem Gespräch mit dem ORF hob Firmenchef Andreas Kraler die gute Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertretung hervor. Der vereinbarte Sozialplan umfasst finanzielle Abfindungen sowie zusätzliche Unterstützungsleistungen für Beschäftigte mit Kindern oder Behinderungen.

Stammsitz gesichert

Für den Hauptsitz des Unternehmens in Abfaltersbach hat die Schließung des deutschen Werks laut Kraler keine Konsequenzen. Der Stammsitz sei durch die dort angesiedelten Konzernzentralen gesichert, Veränderungen seien an diesem Standort nicht geplant.

Hella betreibt neben dem nun geschlossenen Werk in Duisburg weiterhin Produktionsstandorte in Werne und Geislingen in Deutschland sowie am Stammsitz in Abfaltersbach. Der Großteil der rund 1.200 Mitarbeitenden ist an diesen verbleibenden Standorten beschäftigt. Die Produktion von maßgeschneiderten Sonnenschutzsystemen wie Rollläden, Raffstore und Markisen bleibt an diesen Werken bestehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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