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Schultest im Freien hat jetzt große Konsequenzen!

(FOTO: zVg.)

Ein 9-jähriger Schüler aus Voitsberg (STMK) musste bei Minusgraden einen Test im Freien schreiben, weil er keine Maske trug. Die Causa hat jetzt unerwartete Folgen.

Dieses Bild sorgte am Donnerstag für große Empörung: In einer OTS-Aussendung berichtet die FPÖ von einem angeblich grotesken Vorfall aus Voitsberg (Steiermark): Dort soll ein Volksschüler (9) vor kurzem gezwungen worden sein, seinen Sachkunde-Test im Schulhof zu schreiben – bei niedrigen Temperaturen und geöffnetem Fenster zur Schulklasse. Der Grund: Der Bub trug keine Maske. Allerdings habe er seit 9. Jänner ein ärztliches Attest, das ihn vom Maskentragen befreie und würde sich zudem regelmäßig testen, wie es von FPÖ-Bundesrat Markus Leinfellner heißt. Die Schuldirektion war vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar, die steirische Bildungsdirektion prüft den Vorfall aktuell.

Bernhard Just, Jurist in der steirischen Bildungsdirektion und stellvertretende Bildungsdirektor erklärt gegenüber dem ORF, wie es zu der Situation kam:

“Im Laufe des Vormittags die Eltern mit dem Kind zur Schule gekommen, haben – wie es an dieser Schule üblich ist – ans Fenster geklopft, um Unterlagen oder dergleichen auszutauschen”, erklärt er. Der Bub, der bisher von zu Hause aus unterrichtet worden war, habe protestieren wollen, wie viel er gelernt hatte. Seine Eltern bestanden auch an der Teilnahme an diesem Test. Der kleine Schüler durfte denn Test machen, aber nur im Freien.

Für die Verantwortlichen an der Volksschule müssen heute zu einem Dienstgespräch mit der Bildungsdirektion. “Sollte sich ein grobes Fehlverhalten herausstellen, sind dienstrechtliche Konsequenzen möglich”,schreibt die Heute.

Schwere Folgen:
“Konsequenzen gibt es für diejenigen, die da Falschmeldungen verbreiten, Drohungen aussprechen”, kritisiert Bernhard Just scharf. “Da ist die Polizei, soweit ich weiß, schon involviert, um Leute auch zur Rechenschaft zu ziehen, die aus einer möglicherweise verständlichen Erregung – wenn man so ein Bild sieht – weit über jede Grenze gehen”. Das Ausmaß der Drohungen, Falschmeldungen, sowie Beschimpfungen in Richtung der Schule sei laut dem Juristen ziemlich erschreckend.

Quelle: Heute-Artikel

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