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BRIGITTENAUER BUCHT

Schwangere nach Badeunfall auf Donauinsel im Koma

Symbolbild (FOTO: Google Maps-Screenshot/Plamen Kochev, iStockphoto)

Das Grillfest einer Großfamilie aus Tschetschenien verwandelte sich in einen Albtraum. Vier Menschen mussten aus der Neuen Donau gerettet werden.

Am tropischen Freitag kühlte sich die Familie auf der Donauinsel im kühlen Nass unweit der Brigittenauer Bucht ab. Als die 30-jährige Hochschwangere und ihre beiden Töchter (zwei und elf Jahre) die Steinstufen in Richtung Wasser hinunterstiegen, geschah jedoch ein Unglück. Die junge Familie rutschte in den tiefen Bereich der Neuen Donau ab und drohte zu ertrinken.

Helfer konnte nicht schwimmen
Ein Passant beobachte die Situation vom Ufer aus und sprang in die Donau, um der Familie zu helfen. „Der Mann wollte ihnen helfen und sie aus dem Wasser ziehen. Dabei ist auch er untergegangen“, so der ein Sprecher der Wiener Berufsrettung gegenüber der „Heute“. Später habe der 24-jährige Helfer angegeben, selbst nicht schwimmen zu können.

Ebenfalls im Wasser befand sich die Großmutter der beiden Mädchen. Ob sie bereits in der Donau schwamm, oder ebenfalls ins Wasser sprang, um Hilfe zu leisten, ist derzeit noch nicht bekannt.

Drei Verletzte, Schwangere im Koma
Weitere Augenzeugen eilten zur Hilfe und zogen die vierköpfige Familie und den Retter schlussendlich ans Ufer. Die zwei Mädchen und die Großmutter wurden leicht verletzt.

Die hochschwangere Frau war jedoch minutenlang unter Wasser und musste reanimiert werden. Ersten Informationen zufolge dürfte die 30-Jährige große Mengen an Wasser geschluckt haben. Sie wird derzeit im Spital betreut und schwebt in Lebensgefahr.