In Wien ist ein 57-jähriger Mann ums Leben gekommen, nachdem er vor eine einfahrende U-Bahn gestürzt war. Der genaue Hergang des Unglücks ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Tödlicher Sturz
Wie Augenzeugen schilderten, soll der Mann am Bahnsteig getorkelt sein, kurz bevor die U-Bahn einfuhr. In dem Moment, als das Fahrzeug den Bahnhof erreichte, bückte er sich und wurde dabei von der U-Bahn erfasst. Die Berufsrettung Wien rückte umgehend aus, konnte jedoch am Einsatzort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Das Verkehrsunfallkommando hat die Ermittlungen aufgenommen und analysiert sämtliche Umstände, die zu dem tödlichen Vorfall geführt haben. Ziel der Untersuchung ist es, vergleichbare Ereignisse künftig zu verhindern.
Sicherheit im Fokus
In Wien hat der Unfall Betroffenheit ausgelöst. Viele Menschen zeigen sich besorgt über die Sicherheitslage im öffentlichen Verkehr und diskutieren, welche Maßnahmen notwendig wären, um solche Tragödien zu verhindern.
Alle Stationen der Wiener U-Bahn sind mit permanenter Videoüberwachung ausgestattet. An den Bahnsteigen stehen unter grünen SOS-Kennzeichnungen Notrufstellen und Zugnotstopps zur Verfügung, mit denen Fahrgäste einfahrende Züge anhalten und direkt die Leitstelle der Wiener Linien kontaktieren können. In mehreren Stationen – konkret im Abschnitt zwischen Rathaus und Karlsplatz – wurden im Zuge des Projekts U2xU5 Bahnsteigtüren installiert, um dort den künftigen vollautomatischen Betrieb der Linie U5 zu ermöglichen.
Experten empfehlen, gerade zu Stoßzeiten besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen.