Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
DREI VERLETZTE

Schwerer U-Bahn-Unfall: Person am Bahnsteig wiederbelebt (VIDEO)

Schwerer U-Bahn-Unfall: Person am Bahnsteig wiederbelebt (VIDEO)
FOTO: iStock/FotoGablitz/TIkTok
2 Min. Lesezeit |

Am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es zu einem dramatischen Vorfall in der U4-Station Schönbrunn, der einen Großeinsatz der Wiener Rettungskräfte nach sich zog. Vor dem U-Bahn-Eingang stationierten sich zahlreiche Fahrzeuge der Berufsrettung, Feuerwehr und Polizei.

U-Bahn-Surfer geraten in Lebensgefahr

Nach Angaben der Wiener Berufsrettung wurden bei dem Vorfall drei Personen verletzt. Zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Eine Person musste vor Ort reanimiert werden, bevor sie in den Schockraum einer Wiener Klinik gebracht wurde. Die Betroffenen sind etwa 20 Jahre alt.

Die Wiener Linien bestätigten, dass es sich bei den verunglückten Personen um sogenannte „U-Bahn-Surfer“ handelte. Vier junge Menschen hielten sich unerlaubt auf dem Dach eines U4-Zuges auf, der von Hütteldorf in Richtung Schönbrunn fuhr. Bei der Einfahrt in die Station prallten zwei von ihnen gegen eine Fußgängerbrücke und stürzten vom Zug. Einer der Beteiligten konnte gerade noch den Notstopp des Zuges betätigen.

@wienarabisch

توجهت خدمات الطوارئ إلى محطة شونبرون بفيينا بعد العثور على ثلاثة أشخاص مصابين على سطح قطار U4، ويُعتقد أنهم كانوا يقومون "بركوب القطار فوق السطح.

♬ الصوت الأصلي – فييـWAـنا بالعربي

Untersuchungen zum Unfallhergang laufen

Der Unfallhergang wird derzeit gemeinsam mit der Polizei durch Videoauswertung untersucht. Der Fahrer der U-Bahn wird psychologisch betreut. Aktuell ist die Strecke der U4 zwischen Meidling Hauptstraße und Braunschweiggasse gesperrt.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Infolge dieses tragischen Zwischenfalls warnen die Wiener Linien erneut vor den Gefahren des „U-Bahn-Surfens“. „Dieser tragische Unfall zeigt, wie lebensgefährlich solche leichtsinnigen Aktionen oder Mutproben sind. Kein TikTok-Video oder Selfie der Welt ist es wert, auf eine U-Bahn oder Straßenbahn zu klettern!“, erklärte ein Sprecher der Verkehrsbetriebe.