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Altersduell

Selenskyj setzt auf den Zeitfaktor: „Ich bin jünger als Putin – das ist wichtig

Selenskyj setzt auf den Zeitfaktor: „Ich bin jünger als Putin – das ist wichtig
FOTO: EPA/Sean Gallup
2 Min. Lesezeit |

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deutliche Erwartungen an Washington formuliert. Für ein tragfähiges Friedensabkommen sei ein formeller Beschluss des US-Kongresses unerlässlich, betonte Selenskyj am Rande des Gipfeltreffens.

Er appellierte nachdrücklich an die amerikanische Regierung, ihren Einfluss auf Moskau zu verstärken, um den Konflikt zu beenden. Dabei verwies er auf die Notwendigkeit parlamentarischer Absicherung: „Sicherheitsgarantien werden erst nach einer Abstimmung im Kongress funktionieren“, erklärte der ukrainische Staatschef. Damit zielt er erkennbar auf verbindlichere Zusagen ab, die über potenzielle Versprechen von US-Präsident Donald Trump hinausgehen.

Kritik an Washington

In seiner Stellungnahme übte Selenskyj zudem unverhohlen Kritik an der aktuellen US-Administration. „Meiner Meinung nach senden sie mehr Signale aus, dass die Ukraine Kompromisse eingehen muss und nicht Russland“, sagte er. „Das ist nicht die richtige Haltung.“ Mit Nachdruck wies der ukrainische Präsident russische Forderungen zurück, den Donbass aufzugeben. Seine Ablehnung begründete er mit dem Schicksal der rund 200.000 Ukrainer, die noch in den von Kiew kontrollierten Teilen der Regionen Donezk und Luhansk leben.

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„Ich soll zu ihnen gehen, in jede Wohnung, klopfen und sagen: Schau mal, eine großartige Idee! Vergiss dein Haus, vergiss alles, deine Verwandten, verlass dein Haus, denn das ist die großartige Idee der großen Bosse“, kommentierte Selenskyj sarkastisch den Vorschlag, wesentliche ukrainische Territorien für einen Friedensschluss an Russland abzutreten.

Zuversichtliche Prognose

Trotz anhaltender russischer Angriffe und massiver Schäden an der Infrastruktur zeigte sich der ukrainische Staatschef im Gespräch zuversichtlich, dass sein Land den von Wladimir Putin geführten Krieg überstehen werde.

Mit einem Seitenhieb auf den russischen Machthaber fügte Selenskyj hinzu: „Ich bin jünger als Putin – das ist wichtig. Er hat nicht allzu viel Zeit.“

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KO KOSMO-Redaktion
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