Serbischer Schwager: 5 Gründe, wieso Kiki Mladenović die beste Frau für Dominic...

THIEMOVIĆ

Serbischer Schwager: 5 Gründe, wieso Kiki Mladenović die beste Frau für Dominic Thiem ist

2692
Mladenovic & Thiem
FOTO: Screenshot/Instagram kristinamladenovic93

Den österreichischen Tennisstar Dominic Thiem erwartet heute Abend eines der größten Spiele seiner Karriere.

Beim ATP-Masters in London wird der Lichtenwörther um 21 Uhr gegen Grand-Slam Champion Roger Federer spielen. Es ist kein Geheimniss, dass Thiem schon länger auf Erfolgskurs ist, aber seitdem er mit der serbisch-stämmigen Tennisspielerin Kristina Mladenović (FRA) zusammen ist – scheint er in eine Bestform gekommen zu sein. Aus dieser kommt er – den österreichsichen und serbischen Tennisgöttern sei Dank – auch nicht mehr raus.

Seit Anfang 2017 hat die TOP 50-Tennisspielerin, die in Frankreich geboren und aufgewachsen ist, das Herz unseres Tennis-Mozarts erobert. Die beiden reden immer wieder in Interviews offen über ihre Liebe und erklären gerne, wieso es bei ihnen sowohl in der Beziehung als auch auf dem Platz bestens läuft. Wir analysieren, wieso hinter jedem erfolgreichen Thiem eine Serbin steht und wie Kiki ihrem Dominic zu Höchstleistungen beflügelt…

1. Verständnis, Loyalität und Empathie: Sie fühlt, wie er tickt
Auch wenn es in einer universitären feministischen Runde wohl zu „oldschool“ klingen wird und auch wenn es im Grunde gar nicht sexistisch gemeint ist: Als balkanesische Frau ist Kiki ihrem Dominic 100%-ig loyal, wie das noch am guten alten Balkan üblich ist. Da Mladenović noch dazu selber im WTA-Geschehen als Tennisspielerin mitmischt, kennt sie den Stress, die Härte und die Ausdauer, die man für ein Leben als Tennisprofi mitbringen muss. „Ein anderer Vorteil ist, dass sie genau weiß, wie das Tennisleben funktioniert und versteht, wenn ich nicht da bin. Sie versteht es, wenn ich schlecht gelaunt bin nach einem verlorenen Match“, betonte Thiem letztens in einem Interview mit einem deutschen Magazin. Seitdem er mit Kiki zusammen ist, wurde ihm auch klar, dass sein Leben nicht mit „der Beziehung zu einer normalen Freundin“ kompatibel ist. Thiem weiß, was er an der Serbin hat: „Mit Urlaub am Jahresende und in der Mitte der Saison sehe ich Kiki insgesamt 20 Wochen im Jahr. Das wäre mit einer Frau, die ein anderes Leben führt, nie möglich. Sie müsste sonst komplett mitreisen. Das ist ein Riesenvorteil mit Kiki und mir.“

2. Der „Kostelić-Effekt“: „Egal was kommt, die Familie haltet zam“
Kristina Mladenović kommt aus einer Sportlerfamilie nach dem alten jugoslawischen Muster. Dass die Einheit solcher immer seltener werdenden Jugo-Sportler-Familien schwer zu brechen ist, bewies am besten wohl die prominteste Sportlerfamily des Balkans: die Kostelics. So ist Kikis Vater Dragan Handball-Nationalspieler im alten Jugoslawien gewesen und holte 1984 bei Olympia sogar Gold. Während sich die Mutter in ihrer Jugendzeit dem Volleyball verschrieben hat, spielt Kikis Bruder Luka Fußball im defensiven Mittelfeld des Drittligisten AS Beauvais. „Wenn Freundinnen kommen, fragen sie meistens: Können wir auf einen Film umschalten?“, erklärte sie einmal lachend im Interview mit der Betonung darauf, dass am Bildschirm zuhause nonstop Fußball, Tennis oder Handball läuft. Die gegenseitige Loyalität, das gegenseitige Unterstützen und ständige Motivieren gehört in solchen Familien zum Programm wie das Amen in der Kirche. Dass sich Familie Thiem mit Familie Mladenovic gut versteht, zeigte auch das WTA-Turnier in Linz: Dort wurde Kiki von Dominiks Eltern besucht und unterstützt. Ach, wie heißt es doch so schön am guten alten Balkan: „Familie ist alles“.

3. Sie himmeln sich gegenseitig an
In jeder Aussage von ihr über ihn oder umgekehrt merkt man sofort: Die beiden beflügeln sich gegenseitig, indem sie einander anhimmeln und hochloben. Sie nutzt jede Gelegenheit, um die Bewunderung für ihren Freund auszusprechen, indem sie betont wie hart er arbeitet. Nach dem letzten Match gegen Federer ging sie sogar so weit, dass sie sagte, Dominic „sei nicht echt“ – er sei wie von einem anderen Planeten. Der österreichische Tennis-Gott bewundert hingegen vor allem die mentale Stärke seiner hübschen Serbin. „Wir reden viel über Tennis im Allgemeinen. Der Austausch ist definitiv da. Insgesamt ist sie wahnsinnig taff. Sie zieht ihr sportliches Ding auf der Damentour durch, davor kann ich nur den Hut ziehen. Ich bin sensibler als sie, wenn es sportlich nicht so läuft“, so Thiem über Kiki.

4. Der Integrationswille und die „To-Domi-Liste“
Um es mit der Sprache der jetzigen österreichischen Bundesregierung zu sagen: Sowohl Kiki als auch Dominic sind „100% integrationswillig“. Beide lernen derzeit die Sprache des anderen: Dominic lernt Französich und Kiki lernt Deutsch, meistens über die Babbel-Mobile-App, wenn der Partner nicht gerade da ist. Beim WTA-Turnier in Linz schwärmte Kiki von Österreich und setze sich gleich ein weiteres „Relationship-Goal“ auf die „To-Domi-Liste“: Wenn sie Deutsch gelernt hat, wird sie auch das „österreichische Deutsch“ lernen. Bei dieser Aussage dürfte wohl auch Innenminister Kickl schwach werden: die Staatsbürgerschaft für eine weitere ić-Frau kann also kommen! Ob Dominic neben Französich noch Serbisch lernen wird, wird sich zeigen. In Wien schadet es definitiv niemandem, ein paar Brocken Jugo für den täglichen Brunnenmarkt-Smalltalk zu können.

5. Beziehung mit großen Erfolgsaussichten
Man muss keine wallachische Magie und Wahrsagerei beherrschen, um vorauszusagen, dass diese Liebe sehr, sehr lang halten könnte. Einerseits sind sowohl die in Frankreich aufgewachsene Serbin als auch der weltreisende Österreicher zweifellos weltoffene junge Menschen, die tagtäglich mit verschiedenen Mentalitäten und Kulturen zusammentreffen. Andererseits kommen sie aus – für heutige Begriffe – nahezu unglaublich stabilen familiären Verhältnissen: in einem Land, in dem jede zweite Ehe scheitert und geschieden wird, sind Dominiks Eltern bis heute zusammengeblieben. Das gleiche ist auch bei Kiki Mladenovićs Eltern der Fall. Kiki und Dominic sind weltoffene junge Menschen, die aber stabile und ruhige Verhältnisse wollen und dem Motto „back to the roots“ viel abgewinnen können.

*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*