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Ermittlungen

Serienmörder in Nordmazedonien gefasst – Weitere Opfer befürchtet

Serienmörder in Nordmazedonien gefasst – Weitere Opfer befürchtet
FOTO: iStock/Erich Karnberger
2 Min. Lesezeit |

Fünf ältere Frauen, allein zu Hause, alle tot aufgefunden – in Nordmazedonien steht ein 25-Jähriger im Verdacht einer Mordserie.

In Nordmazedonien ist ein 25-jähriger Mann festgenommen worden, dem die Staatsanwaltschaft den Mord an einer 78-jährigen Frau zur Last legt – und möglicherweise noch weit mehr. Die Behörden prüfen derzeit, ob der Verdächtige für den Tod von insgesamt fünf Frauen verantwortlich ist, die in den vergangenen zwei Jahren tot in ihren Wohnungen aufgefunden wurden. Drei der Fälle ereigneten sich in diesem Jahr, zwei weitere im Jahr zuvor.

Allen Opfern war gemein, dass sie allein zu Hause waren. Nur eine von ihnen war jünger als die übrigen. Laut dem Fernsehsender Telma läuft die Untersuchung auf Hochtouren.

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Möglicher Serientäter

Die Staatsanwaltschaft ließ keinen Zweifel daran, dass zumindest in einem Fall kein natürlicher Tod vorlag. „Aufgrund der Ähnlichkeiten bei der Opferauswahl und der brutalen Tatausführung wird geprüft, ob diese Morde auf das Konto desselben Täters gehen“, hieß es in einer offiziellen Erklärung. Für eine der mutmaßlichen Opfer wurde eine Exhumierung angeordnet; Spuren und DNA-Material wurden sichergestellt und werden derzeit analysiert. Parallel dazu ordneten die Behörden eine psychiatrische Begutachtung des Verdächtigen an.

Den Ermittlungen zufolge soll der Mann am 12. Feber in das Haus einer 78-jährigen Frau im Dorf Dragomance in der Gemeinde Staro Nagoricane eingedrungen sein, sie körperlich attackiert und schließlich mit einem Kissen erstickt haben. Die Polizei in Kumanovo bestätigte die Festnahme von T. B. aus dem nahe gelegenen Dorf Malotino.

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Knapper Überlebenskampf

Nur knapp dem Tod entging eine 83-jährige Frau, die lediglich drei Häuser entfernt wohnte. Sie rettete sich mit einer List: Sie täuschte vor, ihr Sohn sei bei ihr – woraufhin der mutmaßliche Täter von ihr abließ. Bewohner der umliegenden Dörfer berichten, der Festgenommene habe Schwierigkeiten gehabt, sich sprachlich auszudrücken und sozial zurechtzufinden.

Das zuständige Zentrum für Sozialschutz teilte mit, der Mann sei dort nicht als Leistungsempfänger erfasst gewesen. Er lebte gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in Malotino – einem Dorf oberhalb von Dragomance, wo mehrere der Opfer aufgefunden worden waren.

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KO KOSMO-Redaktion
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