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Teuer-Schock

So könnt ihr euch den 1000 Euro Zuschuss holen!

So könnt ihr euch den 1000 Euro Zuschuss holen!
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3 Min. Lesezeit |

Die Energiepreise bleiben hoch, doch die Unterstützung sinkt: Während einige Bundesländer ihre Heizkostenzuschüsse kürzen, streichen andere sie komplett.

Die anhaltend hohen Energiepreise belasten österreichische Haushalte weiterhin erheblich, besonders mit Blick auf die kommende Heizsaison. Die Teuerung wird maßgeblich durch die gestiegenen Energiekosten angetrieben und stellt viele Familien vor finanzielle Herausforderungen. Als Reaktion darauf bieten verschiedene Bundesländer auch in diesem Jahr wieder Unterstützungsleistungen an. Je nach Region können Betroffene noch Zuschüsse von mehreren hundert bis zu 1.000 Euro beantragen, wobei die jeweiligen Einkommensgrenzen und Antragsfristen beachtet werden müssen.

In Tirol und Salzburg können Anspruchsberechtigte noch Heizkostenzuschüsse in Höhe von bis zu 250 Euro erhalten. Allerdings läuft die Antragsfrist in beiden Bundesländern bereits am 30. September 2025 ab. Salzburg-Stadt-Bewohner profitieren zusätzlich vom sogenannten „Energie 100er“, der berechtigten Haushalten weitere 100 Euro Unterstützung gewährt. In Tirol berechtigt ein monatliches Nettoeinkommen von maximal 1.210 Euro für Alleinstehende und 1.910 Euro für Paare zum Erhalt der Förderung. Salzburg setzt die Grenzen bei 1.392 Euro für Einzelpersonen und 1.820 Euro netto für Paare an. Die entsprechenden Anträge können über die offiziellen Webseiten der Landesregierungen eingereicht werden.

Burgenländische Haushalte haben noch bis zum Jahresende Zeit, den Wärmepreisdeckel zu beantragen. Allerdings wurde die Förderhöhe im Vergleich zum Vorjahr deutlich gekürzt. Pro Haushalt werden mindestens 50 Euro und maximal 1.000 Euro gewährt. Anträge können noch bis zum 31. Dezember 2025 gestellt werden. Detaillierte Informationen sind auf der offiziellen Website des Landes Burgenland verfügbar.

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Regionale Unterschiede

In Vorarlberg wird ab dem 13. Oktober 2025 erneut ein Heizkostenzuschuss als Entlastungsmaßnahme für die Herbst- und Wintermonate ausgezahlt. Die maximale Fördersumme wurde jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 80 Euro reduziert, sodass berechtigte Haushalte nun mit bis zu 250 Euro rechnen können.

Niederösterreich hat für die aktuelle Periode keinen neuen Heizkostenzuschuss vorgesehen. Auch Wien bietet derzeit keine vergleichbare Unterstützung an. In Oberösterreich wird die Antragstellung voraussichtlich erst Anfang 2026 möglich sein. In der Steiermark ist der letzte Zuschuss von bis zu 340 Euro bereits im Februar dieses Jahres ausgelaufen, wobei eine neue Antragsfrist möglicherweise schon im Oktober beginnen könnte.

Geänderte Systeme

Kärnten hat sowohl für das laufende Jahr – der letzte Heizzuschuss endete am 31. März 2025 – als auch für 2026 keine weiteren Heizkostenzuschüsse geplant. Zur Klarstellung: Anspruchsberechtigte konnten bis März 2025 noch den „kleinen“ Heizkostenzuschuss von 110 Euro oder den „großen“ Zuschuss von 180 Euro beantragen, wobei für den größeren Betrag Einkommensgrenzen von 1.270 Euro netto für Alleinstehende und 1.840 Euro netto für Paare galten. Das Bundesland hat sein Unterstützungssystem auf die neue Wohnbeihilfe umgestellt, die auch Eigenheimbesitzern mit niedrigem Einkommen eine monatliche Beihilfe für Betriebskosten bietet.

Während einige Bundesländer die Höhe ihrer Zuschüsse in diesem Jahr reduzieren, haben andere gar keine entsprechenden Mittel bereitgestellt.

Umfassende Informationen zu allen Details finden Interessierte auf der Webseite Finanz.at unter dem Stichwort Heizkostenzuschuss.

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KO KOSMO-Redaktion
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