In Melbourne entfacht das Eröffnungsrennen der Formel-1-Saison 2025 pure Spannung! McLaren und Ferrari beeindrucken, während Red Bull nachjustieren muss.
Der Auftakt zur Formel-1-Saison 2025 in Melbourne brachte gleich am ersten Tag Spannung und zahlreiche Schlagzeilen. Charles Leclerc und das McLaren-Team setzten im Freitagstraining klare Akzente, indem sie in den beiden Sessions die Spitzenpositionen für sich beanspruchten. Lando Norris, der für McLaren fährt, markierte in der ersten Trainingssession die Bestzeit, während Leclerc im zweiten Durchgang die Führung übernahm und Norris sowie dessen Teamkollegen Oscar Piastri auf die Plätze verwies.
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Leclerc zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten seines Ferrari-Teams im Vergleich zu den Tests: „Es war ein solider erster Tag. Das Gefühl war gut. Es gibt ein paar Dinge, die wir verbessern müssen. Jetzt müssen wir schauen, ob wir das morgen wiederholen können, wenn wir mehr pushen.“ Trotz seiner starken Vorstellung sieht Norris sich weiterhin als Favoriten, äußerte jedoch Bedenken über die Balance seines McLaren-Boliden: „Wir haben eine gute Basis, aber ich bin nicht zufrieden mit der Balance. Besonders mit wenig Benzin. Mit mehr Benzin fühlt es sich gut an. Ist ein bisschen wie beim Testen in Bahrain: einfach zu inkonstant, zu viele Probleme. Ich glaube trotzdem, dass wir stark sein werden.“
Ein weiteres Highlight des Tages war die Leistung von Carlos Sainz, der für Williams überraschend den zweiten Platz im ersten Training belegte. Die Racing Bulls zeigten ebenfalls starke Leistungen, mit Yuki Tsunoda, der zeitweise führte und schließlich auf dem vierten Platz landete, während sein Teamkollege Isack Hadjar Platz sechs erreichte. Max Verstappen von Red Bull musste sich mit dem siebten Platz zufriedengeben, mit einem Rückstand von 0,624 Sekunden.
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Herausforderungen für Red Bull
Helmut Marko von Red Bull analysierte die Situation: „Es scheint, dass McLaren das stärkste Team ist. Dahinter wird’s eng zwischen Ferrari, Mercedes und uns. Die Änderungen nach dem ersten Training waren nicht erfolgversprechend. Ich schätze, dass wir zwei Zehntel zurück sind, und erwarte maximal die zweite Reihe. Ganz vorne sind wir nicht dabei. Ein Podium im Rennen ist unter normalen Verhältnissen das Maximum.“
In der Zwischenzeit beeindruckte Lewis Hamilton für Ferrari, indem er den fünften Platz belegte, obwohl er von Untersteuern berichtete. Der Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur zeigte sich jedoch unbesorgt und betonte das Potenzial seines Teams.
Alexander Wurz lobte die Performance von Ferrari: „Ich würde sagen, es ist knapp. Wenn die Tagesverfassung nicht passt, bist du Vierter oder Fünfter. Ich bin sehr beeindruckt vom Ferrari. Mir kommt fast vor, das ist das beste Auto, das fahrbarste Auto, in dem sich die Fahrer am meisten wohlfühlen.“
Nico Hülkenberg von Sauber zeigte ebenfalls eine starke Leistung mit einem achten Platz im zweiten Training, während der Mercedes-Pilot George Russell auf Platz zehn landete. Russell äußerte sich optimistisch und hob die Stärke seines Autos hervor, während Rookie Andrea Kimi Antonelli mit einem fehlerfreien Lauf Platz 16 erreichte.
Probleme bei Haas
Eine bittere Pille musste Oliver Bearman von Haas schlucken, der nach einem Crash im ersten Training das zweite Freie Training aussetzen musste. Bearman reflektierte selbstkritisch: „Eigentlich hatte ich ein gutes Gefühl. Aber ich wollte zu früh zu viel. Der Crash geht total auf meine Kappe. Ich schulde den Jungs ein paar Bier.“ Sein Teamkollege Esteban Ocon landete abgeschlagen auf Platz 19.
Das erste Training verlief für Red Bull besser als das zweite, wie Marko betonte, doch McLaren scheint das Team der Stunde zu sein, während Ferrari und Mercedes in Lauerstellung sind.
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