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Überlastung

Steirisches Skiparadies kollabiert: Betreiber fleht Gäste um Respekt an

Steirisches Skiparadies kollabiert: Betreiber fleht Gäste um Respekt an
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Sonnenschein und Schnee locken Massen auf die Weinebene – mit Folgen. Das steirische Skigebiet platzt aus allen Nähten, und die Mitarbeiter geraten unter Druck.

Das Skigebiet Weinebene in der Steiermark kämpft derzeit mit einem beispiellosen Besucherandrang. Die Kapazitätsgrenzen sind sowohl bei den Parkflächen als auch auf den Pisten erreicht. In einem dringenden Appell wendet sich Geschäftsführer Johann Sturm an die Gäste und bittet um mehr Rücksichtnahme gegenüber dem Personal, das unter dem enormen Andrang leidet. In einer Mitteilung auf der Facebook-Seite des Skigebiets heißt es: „Die Weinebene platzt aus allen Nähten – und unser Team gleich mit.“

In den vergangenen Tagen erreichte der Besucherstrom eine nie dagewesene Intensität, was zu überfüllten Parkplätzen und teilweise unpassierbaren Zufahrtsstraßen führte. Die angespannte Situation löste bei vielen Wintersportlern Unmut aus, der sich leider oft gegen die Angestellten richtete.

Respekt gefordert

Johann Sturm macht deutlich: „Es ist jeder eingeladen, sich die Mitarbeiterseite anzuschauen. Man sollte mehr Verständnis aufbringen und nicht immer alles so negativ sehen.“ Er betont, dass hinter dem Betrieb des Skigebiets Menschen stehen, die nicht als Ventil für den Frust der Besucher dienen sollten.

Die Ursache für den massiven Zulauf ist naheliegend: Während in den Feiertagen viele Tallagen in Nebel gehüllt waren, lockte die Alm mit strahlendem Sonnenschein. „Außerdem haben wir wunderschönen Kunstschnee und auch etwas Naturschnee“, erläutert Sturm.

Wirtschaftliche Herausforderungen

Er verweist zugleich auf die wirtschaftliche Dimension: „Wir brauchen die Leute ja für unser Überleben. Die Kosten explodieren, kleine Skigebiete sterben weg.“

Für Sturm und seine Mitarbeiter steht ein harmonisches Miteinander im Vordergrund. „Konstruktive Kritik ist willkommen, aber der Respekt ist nicht verhandelbar.“

Die Reaktionen in den Facebook-Kommentaren zeigen überwiegend Verständnis und Lob für das Skigebiet, was auf eine positive Entwicklung der Situation hoffen lässt.

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KO KOSMO-Redaktion
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