In einem Entsorgungsbetrieb in der Oberlaaerstraße in Wien-Liesing lösten am 9. Feber Messanlagen einen Alarm aus. Der Verdacht: Ein angelieferter Gegenstand könnte ein radioaktives Nuklid enthalten. Einsatzkräfte der Wiener Berufsfeuerwehr, Berufsrettung und Polizei rückten umgehend aus.
Die durchgeführten Messungen ergaben jedoch nur geringe Strahlenwerte. Laut ORF besteht für Personen außerhalb des Firmengeländes keine Gefahr.
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Sofortige Schutzmaßnahmen
Die Einsatzkräfte reagierten mit sofortigen Absperrmaßnahmen und führten umfassende Messungen zur Einschätzung der potenziellen Gefahr durch. Zwei Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens, die mit dem verdächtigen Objekt hantiert hatten, wurden von der Berufsrettung Wien vor Ort untersucht. Nach einer Dekontamination brachte man sie zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus.
Die Behörden setzen derzeit ihre Untersuchungen fort. Neben weiteren Messungen laufen auch Ermittlungen zur Herkunft des radioaktiven Materials.