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Verkehrschaos

Südosttangente wird zur Staufalle – Vier Stunden Verzögerung drohen

Südosttangente Wien
FOTO: wikimedia/Linie29

Wer am Wochenende auf der Südosttangente unterwegs ist, braucht starke Nerven. Zwischen Handelskai und Prater wird gebaut – mit weitreichenden Folgen für den Wiener Verkehr.

Dieses Wochenende stehen auf der Südosttangente (A23) zwischen Wien-Handelskai und dem Knoten Wien-Prater in Fahrtrichtung Graz umfangreiche Bauarbeiten an, die erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen mit sich bringen werden. Die Arbeiten beginnen am Freitag um 22.00 Uhr und dauern bis Montagmorgen 5.00 Uhr. Während der Nachtstunden wird der Verkehr auf nur einen Fahrstreifen reduziert, tagsüber stehen immerhin zwei Spuren zur Verfügung.

Mit spürbaren Verzögerungen ist zu rechnen, wie das Radio-Wien-Verkehrsservice warnt. Die Auswirkungen dürften sich auch auf die Donauufer Autobahn (A22) ab dem Tunnel Wien-Kaisermühlen sowie auf die Nordrand Schnellstraße erstrecken. Darüber hinaus könnten zahlreiche innerstädtische Routen betroffen sein – darunter die Nordbrücke, Wien-Brigittenauer Lände, der Gürtel sowie die Gunoldstraße, Barawitzkagasse, John-, Grünberg- und Altmannsdorfer Straße.

Auch an der Reichsbrücke, der Lasallestraße und im Bereich des Wien-Pratersterns müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen. Die Instandhaltungsarbeiten setzen sich am darauffolgenden Wochenende vom 14. bis 16. November fort, dann allerdings beim Knoten Wien-Handelskai in nördlicher Richtung.

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Laufende Wartung

ASFINAG-Regionalstellenleiter Thomas Kozakow erklärt dazu: „Auf der Tangente ist nie wirklich Schluss mit Baustellen. Es ist eigentlich eine laufende Wartung.” Seit einem Jahr laufen bereits Arbeiten auf der Wien-Prater Hochstraße. Nach aktuellem Zeitplan stehen im Frühjahr noch drei weitere Bauphasen an, bevor die Maßnahmen voraussichtlich im August abgeschlossen werden können.

Frühere Probleme

Erst Mitte Oktober hatte eine Baustelle auf der A23 in Fahrtrichtung Wien-Hirschstetten für massive Verkehrsprobleme gesorgt. Zwischen dem Knoten Wien-Prater und dem Knoten Wien-Kaisermühlen stand damals nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Dies führte zu Verzögerungen von bis zu vier Stunden.