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Sicherheitsbedenken

Terror-Gefahr bedroht traditionelle Eröffnungsparade der Olympischen Spiele

Terror-Gefahr bedroht traditionelle Eröffnungsparade der Olympischen Spiele
(FOTO: EPA-EFE/CHRISTOPHE PETIT TESSON)
2 Min. Lesezeit |

Kurz vor dem Start der Olympischen Spiele präsentiert sich Paris wie eine Szene aus einem Actionfilm. Schwerbewaffnete Soldaten durchstreifen die Gegend, Polizeikräfte säumen die Straßen, und selbst auf der Seine patrouillieren Schnellboote voller Beamter.

Sicherheit steht an erster Stelle

Seit Beginn war die Sicherheit ein vorherrschendes Thema für die Spiele in Paris, einer Stadt, die in der Vergangenheit Ziel von Terroranschlägen war. Alleine für die Eröffnungszeremonie werden 45.000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Nachdem Frankreich im März auf die höchste Terrorwarnstufe hochgestuft wurde, warnte Innenminister Gérald Darmanin, dass die terroristische Bedrohung immer noch „extrem hoch“ sei.

Alternativpläne in der Hinterhand

Angesichts der anhaltenden Bedrohung könnten die traditionellen Eröffnungsparaden ins Wasser fallen, für die bereits Alternativpläne ausgearbeitet wurden. Diese reichen von einer kompakten Zeremonie im Stadion bis hin zu einer kleineren Feier im Olympischen Dorf. Trotz drohender Gefahren bleibt Präsident Macron zuversichtlich bezüglich des Hauptplans.

Einige Zwischenfälle

In jüngster Zeit erschütterten einige Zwischenfälle Paris – darunter Messerangriffe und ein Fahrzeug, das in ein Restaurant fuhr. Doch laut Darmanin gibt es keine direkten Bedrohungen für die Spiele. Dennoch kam es zu mehreren Festnahmen im Zusammenhang mit möglichen Terroranschlägen, einschließlich vereitelter Pläne, ein Fußballspiel anzugreifen.

Sicherheitsapparat auf Hochtouren

Zusätzlich zu einem Einsatz von Polizisten und 15.000 mobilisierten Soldaten, unterstützt durch internationale Kräfte, setzt Frankreich auf State-of-the-Art Technologie zur Sicherung der Spiele. Von der Überwachung des Luftraums bis zur KI-gestützten Videoüberwachung bleiben keine Anstrengungen unversucht, mögliche Anschläge zu verhindern.

Cyberangriffe

Es geht nicht nur um physische Sicherheit, sondern auch um Cybersicherheit. Angesichts der Befürchtung, staatliche wie nicht-staatliche Akteure könnten versuchen, mittels Cyberangriffen Unruhe zu stiften, hat Frankreich eine Strategie entwickelt, solchen Bedrohungen entgegenzutreten. Dabei stehen Länder wie Russland, Iran und Aserbaidschan im Fokus der Sicherheitsexperten.

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KO KOSMO-Redaktion
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