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Teuerung

Teuerung: Wasserpreise steigen um 28 Prozent

(FOTO: iStock/Liudmila Chernetska/meineabgeordneten.at)
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Eine beträchtliche Anhebung der Wasser- und Abwassergebühren sorgt für Unmut unter im Burgenland. Die neuen Gebühren, die eine Erhöhung um rund 28 Prozent markieren, haben Diskussionen über die finanzielle Belastung und die Gründe für die Teuerung entfacht.

Die Stadtverwaltung von Oberwart (Burgenland) hat kürzlich eine Gebührenerhöhung für Wasser und Abwasser bekanntgegeben, die bei den Bürgern für Irritation sorgt. Demnach soll der Preis für frisches Wasser von 1,7 Euro auf 2,18 Euro pro Kubikmeter klettern, während die Abwassergebühr von zwei auf 2,6 Euro pro Kubikmeter ansteigt.

Hintergründe der Erhöhung

Bürgermeister Georg Rosner erklärt die Preissteigerungen mit gestiegenen Kosten und dem Rückgang der Ertragsanteile seitens des Staates. Der erhöhte Finanzbedarf für Personal, Energie und notwendigen Materialien für städtische Projekte zwang die Verwaltung zu diesem Schritt. Trotz Verständnisses für die Besorgnisse seiner Bürger betont Rosner die unvermeidliche Notwendigkeit der Anpassung an die aktuelle wirtschaftliche Situation: „Uns bleibt jedoch keine andere Wahl. Fakt ist, dass keine Gemeinde von der Teuerung verschont bleibt. Personal- und Energiekosten sind stark gestiegen.“

Reaktionen der Betroffenen

Viele Oberwarter sind von den neuen Gebühren besonders betroffen, da die Anpassungen rückwirkend zum Jahresbeginn gelten, was eine Nachzahlung erforderlich macht. Eine spürbare Belastung für Haushalte, die bereits mit den allgemeinen Kostensteigerungen zu kämpfen haben.

„Ein Haushalt, der bislang im Schnitt 500 Euro pro Jahr Wassergebühr hinblättern musste, kann heuer mit bis zu 750 Euro rechnen. Das ist deutlich mehr und für manche Bewohner schwer zu stemmen“, erklärt ein Oberwarter gegenüber der Kronen Zeitung.

Maßnahmen

Die Stadtverwaltung versucht, den Unmut der Bürger zu mindern, indem sie auf Budgetmittel für soziale Härtefälle hinweist. Bürgermeister Rosner unterstreicht die Wichtigkeit von Investitionen und versichert, dass die Entscheidung zur Gebührenerhöhung nach langen Beratungen getroffen wurde, um die langfristige finanzielle Stabilität und Investitionsfähigkeit der Stadt Oberwart zu sichern.