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Tod dem Diktator“: Massenproteste erschüttern Teheran – Trump droht (VIDEOS)

Tod dem Diktator“: Massenproteste erschüttern Teheran – Trump droht (VIDEOS)
FOTO: Screenshot X
3 Min. Lesezeit |

Tausende Iraner trotzen der Staatsmacht und rufen nach Freiheit. Während das Regime das Internet kappt, wächst der Widerstand – und internationale Beobachter sehen das System wanken.

In zahlreichen iranischen Städten haben sich am Donnerstagabend Massenproteste gegen die Führung des Landes entwickelt. Tausende Menschen versammelten sich auf den Straßen Teherans, wo sie laut Augenzeugenberichten gegenüber der Nachrichtenagentur AP Parolen wie „Tod der Islamischen Republik“ und „Tod dem Diktator“ skandierten. Die Demonstrationen erfassten auch andere Städte wie Täbris im Norden und das religiöse Zentrum Maschhad. Persischsprachige Exilmedien verbreiteten Aufnahmen von Menschen, die trotz drohender Repressalien öffentlich ihren Unmut äußern.

Die Staatsführung reagiert mit zunehmender Härte auf die Proteste. Um die Kommunikation der Demonstranten zu unterbinden und die eigenen Maßnahmen vor internationaler Beobachtung abzuschirmen, haben die Behörden nach Angaben der Organisation NetBlocks einen „fast vollständigen landesweiten Internet-Blackout“ verhängt. Die iranischstämmige Aktivistin Nazanin Boniadi kommentierte auf der Plattform X, diese Maßnahme diene sowohl der Unterdrückung der Koordination im Inland als auch dem Verbergen staatlicher Gewalt vor der Weltöffentlichkeit.

Die Protestbewegung gewinnt trotz der Repressionen und der Versuche des Regimes, ausländische Mächte – insbesondere Israel – für die Unruhen verantwortlich zu machen, an Stärke. Hintergrund ist die jahrelange Finanzierung islamistischer Terrororganisationen und des Atomprogramms durch die Staatsführung bei gleichzeitiger Verarmung der Bevölkerung. Zudem leidet die iranische Gesellschaft unter einem System aus Geheimdiensten und paramilitärischen Einheiten, das durch Korruption und Unterdrückung gekennzeichnet ist.

Internationale Reaktionen

Reza Pahlavi, der 65-jährige Sohn des 1979 gestürzten Schahs, unterstützt die Proteste aktiv. Am Donnerstag richtete er eine deutliche Warnung an die iranische Führung: „Ich warne die Islamische Republik, ihren Führer und die Revolutionsgarden: Die Welt und der Präsident der Vereinigten Staaten beobachten Sie genau.“ US-Präsident Donald Trump hatte zuvor bereits mit Konsequenzen gedroht, falls das Regime gegen Demonstranten vorgehe, und bekräftigte am Donnerstag: „Ich habe ihnen klargemacht, dass wir sie sehr hart treffen werden, falls sie Menschen töten.“

Wachsende Opferzahlen

Was als wirtschaftlicher Protest gegen steigende Preise und Armut begann, hat sich inzwischen zu einer landesweiten Bewegung ausgeweitet. Beobachtern zufolge finden in mindestens 50 Städten und Ortschaften Demonstrationen statt, vorwiegend im Westen Irans. Die Situation hat bereits zahlreiche Opfer gefordert. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights berichtet von mindestens 45 getöteten Demonstranten, darunter acht Minderjährige. Die iranischen Behörden bestätigen bislang 21 Todesopfer, unter denen sich auch Sicherheitskräfte befinden sollen.

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Berichte und Videoaufnahmen deuten auf eine erhebliche Verschärfung der Lage am Donnerstagabend hin. Der israelische Iran-Experte Raz Zimmt, der als führender Fachmann auf diesem Gebiet gilt, äußerte auf X: „Der Zusammenbruch des iranischen Regimes scheint heute Abend näher denn je, hängt aber auch zu einem großen Teil davon ab, dass die Kreise um das Regime das Vertrauen in seine Vitalität und seine Fähigkeit verlieren, mit den ihm zur Verfügung stehenden Repressionsmitteln sein Überleben zu sichern.“

Ihre Unterdrückung des Volkes wird nicht unbeantwortet bleiben.

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KO KOSMO-Redaktion
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