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Mordversuch

Tödliche Süßigkeit: Frau schickt vergiftete Pralinen an Sohn des Ex

Tödliche Süßigkeit: Frau schickt vergiftete Pralinen an Sohn des Ex
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Paket, ein Gift, ein Verdacht – in Hamburg steht eine Frau im Zentrum eines Falls, der Ermittler alarmiert hat.

In Hamburg ist eine 42-jährige Frau unter dem Verdacht festgenommen worden, ein mit Gift präpariertes Paket an den Sohn ihres Ex-Partners geschickt zu haben. Die Sendung, die Anfang Juni bei dem 20-Jährigen eintraf, weckte beim Empfänger sofort Misstrauen – er verständigte umgehend die Behörden, die daraufhin Ermittlungen einleiteten. Am vergangenen Dienstag wurde die Verdächtige in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona-Altstadt festgenommen.

Das Landgericht erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Vergiftete Pralinen

Die Feuerwehr war den gesamten Dienstagabend damit beschäftigt, die in dem Paket enthaltene gefährliche Substanz zu sichern. Den Ermittlungen zufolge sollen die Pralinen mit Thalliumnitrat versetzt gewesen sein – einem farb- und geruchlosen giftigen Schwermetallsalz, das schwere Schäden an Nerven und Organen verursachen kann. Die Substanz wurde in einem verschließbaren Behälter verwahrt, um jedes weitere Risiko auszuschließen.

Im Zuge der Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten zudem auf weitere mutmaßlich giftige Chemikalien.

Behörden reagieren

Polizei, Mordkommission und Staatsanwaltschaft reagierten rasch, um eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit abzuwenden. Das richtige Handeln des 20-Jährigen, der die Sendung nicht öffnete und sofort Alarm schlug, ermöglichte es den Behörden, rechtzeitig einzugreifen und weitere Schutzmaßnahmen einzuleiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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