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Rassismusskandal

Trump teilt KI-Video mit Obamas als Affen – Republikaner entsetzt

Trump teilt KI-Video mit Obamas als Affen – Republikaner entsetzt
Foto: epa/Ricky Carioti / Pool
2 Min. Lesezeit |

Mit einem KI-generierten Video, das die Obamas als Affen darstellt, überschreitet Trump eine weitere rote Linie. Die Empörung reicht bis tief in republikanische Kreise.

Donald Trump hat erneut für Kontroversen gesorgt, indem er auf seinem Truth-Social-Kanal ein Video teilte, das zunächst bekannte Wahlbetrugsvorwürfe wiederholt. Nach fast einer Minute nimmt der Clip jedoch eine verstörende Wendung: Barack und Michelle Obama werden in einer KI-generierten Sequenz als Affen in einer Dschungelumgebung dargestellt – eine Bildsprache, die historisch tief im Rassismus verwurzelt ist.

Die Reaktionen auf diese Veröffentlichung fielen umgehend und scharf aus. Aus dem Büro des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom kam über einen offiziellen Kanal die unmissverständliche Verurteilung: „Widerliches Verhalten des Präsidenten. Jeder einzelne Republikaner muss das verurteilen. Jetzt.“

Bemerkenswert ist, dass auch aus republikanischen Kreisen deutliche Kritik laut wurde. Die Gruppierung Republicans Against Trump veröffentlichte eine Stellungnahme mit den Worten: „EILMELDUNG: Trump hat gerade ein Video gepostet, das ein rassistisches Bild von Barack und Michelle Obama als Affen zeigt. Es gibt keinen Tiefpunkt mehr.“

Parteiübergreifende Empörung

Der politische Kommentaraccount „Mueller, She Wrote“ wies zudem auf ein auffälliges Muster in Trumps Social-Media-Aktivität hin: Innerhalb von nur eineinhalb Stunden habe der Ex-Präsident etwa 65 Beiträge veröffentlicht, darunter das besagte Video mit der rassistischen Schlusssequenz. In den Kommentarspalten häufen sich Bezeichnungen wie „rassistisch“ und „widerlich“.

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Manche Beobachter interpretieren den Vorfall als einen „Maskenfall-Moment“, der Trumps wahre Haltung offenbare.

Forderungen nach Konsequenzen

In verschiedenen Online-Foren gehen die Forderungen nach Konsequenzen noch weiter. Einzelne Nutzer bringen sogar den 25. Verfassungszusatz ins Gespräch, der eine Amtsenthebung aufgrund von Amtsunfähigkeit ermöglichen würde.

Kritische Stimmen sehen in dem Vorfall kein isoliertes Ereignis, sondern ein wiederkehrendes strategisches Muster: Trump setze gezielt auf extreme Provokationen, um politische Gegner zu dehumanisieren, maximale Aufmerksamkeit zu generieren und die gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben.

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KO KOSMO-Redaktion
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