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Investitionen

Trump-Tower für Belgrad: Trumps Schwiegersohn und seine geheimen Deals in Osteuropa

Trump-Tower für Belgrad: Trumps Schwiegersohn und seine geheimen Deals in Osteuropa
FOTO: EPA-EFE/Anna Moneymaker
3 Min. Lesezeit |

Donald Trump erweitert seine Investitionen in Osteuropa, während Jared Kushner ehrgeizige Projekte in Albanien und Serbien vorantreibt. Politische Verflechtungen inklusive.

Donald Trump, der ehemalige US-Präsident, richtet sein Augenmerk nicht nur auf die Rohstoffe der Ukraine, sondern erweitert seine Investitionen auf andere osteuropäische Länder. Diese Geschäfte werden oft diskret und zu vorteilhaften Konditionen abgewickelt. Im Zentrum dieser Investitionen steht Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, der als Immobilienentwickler und Berater fungiert.

Projekte in Albanien

Eine seiner bedeutenden Initiativen während Trumps erster Amtszeit war die Mitwirkung an den Abraham-Abkommen, die die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain normalisierten. In Albanien verfolgt Kushner ein ehrgeiziges Projekt: Die Entwicklung der Insel Sazan zu einem luxuriösen Tourismusziel. Diese 1,4-Milliarden-Euro-Investition umfasst einen Ferienort mit Jachthafen auf 45 Hektar. Kushner erlangte den Status eines strategischen Investors für ein Jahrzehnt, unmittelbar nachdem Trump erneut das Präsidentenamt übernahm. Der Plan für Sazan entstand nach einem Besuch mit seiner Frau Ivanka im Mittelmeer, wo er Albaniens Premier Edi Rama traf und später beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Angebot unterbreitete. Auch die albanische Investment Corporation ist vermutlich involviert.

Kooperation in Serbien

In Serbien kooperiert Kushner mit dem Unternehmer Mohammed Alabbar aus den Emiraten. Gemeinsam mit der Trump Organization entsteht auf dem ehemaligen Gelände des jugoslawischen Verteidigungsministeriums in Belgrad ein Trump-Hotel. Dieses 500-Millionen-Dollar-Projekt umfasst auch einen Gedenkkomplex für die Opfer des NATO-Bombardements. Die serbische Regierung verpachtet das Grundstück für 99 Jahre an die amerikanischen Partner. Richard Grenell, Trumps Sondergesandter und Freund des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, ist ebenfalls beteiligt und wurde 2023 von Vučić ausgezeichnet.

Pläne in Ungarn

In Ungarn plant Alabbar das „Grand Budapest“-Projekt, ein Milliarden-Dollar-Unterfangen auf einem alten Bahnhofsgelände in Budapest. Geplant ist ein Wolkenkratzer von bis zu 500 Metern Höhe, der höchste der EU. Obwohl es Spekulationen über Kushners Beteiligung gibt, fehlen offizielle Bestätigungen. Viktor Orbán, Ungarns Premierminister und Trump-Unterstützer, befürwortet das Projekt, während die oppositionelle Lokalregierung es wegen der Veränderung der historischen Skyline kritisiert. 2022 erhielt Orbán den ungarischen Verdienstorden für seine Unterstützung der Abraham-Abkommen und die Förderung der Beziehungen zu den USA.

Kritik und Unterstützung

In Albanien äußern Kritiker, dass Premierminister Rama sich bei Trump beliebt machen wolle, während die Opposition schweigt, da ihr Führer Sali Berisha unter US-Sanktionen steht. Berisha hofft auf deren Aufhebung durch Trump. Umweltaktivisten warnen vor den Bauplänen auf Sazan. In Serbien erhofft sich Präsident Vučić unter Trump 2.0 Unterstützung für seine Ansprüche im Kosovo.

„Es wird Spaß machen, die Familie zusammenzubringen“, kommentierte Eric Trump, der zusammen mit seinem Bruder Donald Jr. die Trump Organization leitet.

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KO KOSMO-Redaktion
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