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Ultimatum

Ultimatum an Selenski: Unterschrift bis Dienstag oder Militärhilfe endet

Ultimatum an Selenski: Unterschrift bis Dienstag oder Militärhilfe endet
Foto: epa/AARON SCHWARTZ / POOL
2 Min. Lesezeit |

Die US-Regierung erhöht den Druck auf die Ukraine, den von der Trump-Administration ausgearbeiteten „Friedensplan“ zur Beendigung des Konflikts zu akzeptieren. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Bereits am Mittwoch wurde bekannt, dass Washington einen neuen Lösungsansatz für den Ukraine-Krieg entwickelt hat, der Kiew zu weitreichenden Konzessionen verpflichten würde.

Laut zwei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen droht die US-Regierung der Ukraine mit der Einstellung kriegsrelevanter Geheimdienstinformationen und dem Stopp weiterer Waffenlieferungen. Die Trump-Administration setzt der ukrainischen Führung offenbar eine Frist bis zum kommenden Dienstag, um den Vorschlag zu unterzeichnen.

Europäische Beratungen

Der ukrainische Staatspräsident Wolodimir Selenski wird nach Informationen aus ukrainischen und britischen Regierungskreisen in einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer über den amerikanischen Planentwurf beraten. Die Gespräche sollen am Freitag gegen Mittag beginnen, wie aus Kiewer Kreisen verlautete.

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Kritische Reaktionen

Sowohl ukrainische Regierungsvertreter als auch europäische Staatschefs haben nach Veröffentlichung des 28 Punkte umfassenden Plans mehrere der von Trump vorgeschlagenen Maßnahmen als inakzeptabel zurückgewiesen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerte am Donnerstag Bedenken, der Entwurf begünstige die russische Position.

„Von russischer Seite haben wir keinerlei Zugeständnisse gehört“, erklärte Kallas mit Blick auf die Moskauer Führung, die vor nahezu vier Jahren den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hatte.

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KO KOSMO-Redaktion
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