Eine routinemäßige Reise von Wien zur griechischen Insel Kos mutierte Donnerstagabend zu einer unerwarteten Herausforderung für die Flugzeugcrew und Passagiere.

Unerlaubtes Rauchen über den Wolken
Auf dem Flug von Schwechat nach Kos entfachte eine Passagierin ihre Nikotinsucht trotz strikten Rauchverbots an Bord. Während der Flug zunächst planmäßig verlief, änderte sich die Lage auf tauschende Meter Höhe beträchtlich: Eine Frau zündete sich eine Zigarette auf der Bordtoilette an, was zur sofortigen Reaktion der Crew führte.
„Eine Stunde vor der Landung kam eine dringende Durchsage der Besatzung,“ erzählt Markus, ein 33-jähriger Passagier. Man bat inständig, das Rauchen zu unterlassen. Zunächst schien die Situation unter Kontrolle, doch kurz vor dem Ziel ertappte man die Frau erneut in flagranti beim Zurückgreifen zur Zigarette.
Empfang durch die Polizei
Die Landung in Kos verlief für die nikotinsüchtige Passagierin anders als erwartet. Bereits bei der Ankunft wartete die griechische Polizei. Die Frau verweigerte anfänglich jegliche Zusammenarbeit. Wie der Mitreisende Markus berichtet, lenkte sie erst nach Androhung von Gewalt ein. Ein Video eines Lesers zeigt den Moment, wie die griechischen Beamten die Frau eskortierten.
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Geduldsspiel nach Eskalation für die Passagiere
Die Festnahme führte für die restlichen Passagiere zu einer unfreiwilligen Wartezeit. „Alle mussten auf ihren Plätzen bleiben, bis die Situation vollständig geklärt war,“ sagt Markus weiter. Der Zigarettenrest wird nun untersucht, um zweifelsfrei festzustellen, ob er von der Frau stammt. Ob die Raucherin künftig Rauchzeichen aus einer Gefängniszelle senden wird, bleibt abzuwarten.