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Rettungsgasse

Vordrängeln erlaubt: REWE führt neue Regel ein

KASSA
(FOTO: iStock)

Eine Neuerung in einem Rewe-Supermarkt in Deutschland zielt darauf ab, die Einkaufserfahrung für Rettungskräfte auf Dienst zu verbessern. Die „Rettungsgasse an der Kassa“ ermöglicht es den Helden des Alltags, bevorzugt bedient zu werden und somit wertvolle Zeit für mögliche Einsätze zu sparen.

Wenn ein Alarm ertönt, zählt jede Sekunde! Doch was, wenn die Rettungskräfte gerade beim Einkauf sind und eine lange Schlange an der Kasse haben? Ein Rewe-Supermarkt in Dortmund hat darauf eine innovative Antwort gefunden: die „Rettungsgasse an der Kassa“.

Dieser Service ermöglicht Rettungsdienstmitarbeitern wie Feuerwehrleuten, Polizisten, Sanitätern und Notärzten, während ihrer Arbeit an Kassen und Verkaufstheken schnell bedient zu werden, um im Notfall keine Zeit zu verlieren. Uli Budnik, der Leiter des „Rewe Homberg“, schildert die Situation vor der Umsetzung dieser Idee: „Wir haben hier im Laden oft erlebt, dass die Rettungskräfte alles stehen und liegen lassen, wenn ein Einsatz kam. Deshalb haben wir beschlossen, dass diese Gruppen jetzt sofort bedient und abkassiert werden.“

Pilotphase

Obwohl das Projekt aktuell noch in einer Pilotphase ist, beabsichtigt die Rewe-Gruppe eine mögliche Erweiterung auf andere Märkte in den kommenden Monaten. Eine Sprecherin von Rewe äußerte sich dazu gegenüber „derwesten.de“: „Aktuell ist das Angebot ein Einzelfall, wir werden es aber in den Märkten der Rewe-Region Mitte ausrollen und sind gerade an der Vorbereitung dafür.“