Falsche Polizisten am Telefon haben es auf Kärntner Ersparnisse abgesehen. Die Masche wird immer dreister, doch aufmerksame Bürger durchschauen den Betrug.
Erneut warnt die Kärntner Polizei vor betrügerischen Anrufern, die sich als Exekutivbeamte ausgeben. Die Kriminellen versuchen durch diese Täuschung, ihre Opfer um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Behörden stellen klar: Echte Polizisten fordern am Telefon niemals Geld oder Wertgegenstände.
Experten raten dringend davon ab, Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen zu übergeben – selbst wenn diese behaupten, von der Polizei zu sein. Bei verdächtigen Telefonaten sollte man das Gespräch umgehend beenden. Wer unsicher ist, sollte unverzüglich den Polizeinotruf unter der Nummer 133 kontaktieren.
⇢ Wie im Mafiafilm“: Falsche Handwerker terrorisierten 75-jährigen Wiener
Schutz vor Betrug
Es wird empfohlen, nach solchen Anrufen sofort mit Familienmitgliedern Kontakt aufzunehmen, um die geschilderten Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Die Exekutive bittet ausdrücklich darum, vor allem ältere Angehörige über diese Betrugsmaschen aufzuklären.
Erfolgreiche Abwehr
Allein am vergangenen Donnerstag gingen bei der Polizei mehrere Anzeigen zu derartigen Betrugsversuchen ein. Die Beamten lobten das Verhalten der Betroffenen: In den gemeldeten Fällen reagierten die Angerufenen korrekt, beendeten die Gespräche und verhinderten so jegliche Geldübergaben.
In den gemeldeten Fällen verhinderten die Angerufenen durch ihr korrektes Verhalten jegliche Geldübergaben.