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Nettoverlust

Weniger Netto trotz Steuerreform: Diese Gehälter trifft es 2027

Weniger Netto trotz Steuerreform: Diese Gehälter trifft es 2027
Symbolbild Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Eine Steuerreform, die entlasten soll – doch für manche Gehälter könnte 2027 weniger Netto übrigbleiben als heute.

Ab 2027 sollte die schrittweise Abschaffung der kalten Progression eigentlich für spürbare Entlastung sorgen – doch für bestimmte Einkommensgruppen könnte die Reform genau das Gegenteil bewirken. Besonders jene Beschäftigten, deren Gehalt in den kommenden Jahren unverändert bleibt, laufen Gefahr, am Ende des Jahres weniger Netto auf dem Konto zu haben als zuvor.

Steigende Sozialabgaben

Der Grund dafür liegt in der gleichzeitigen Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge. Ab einem Monatsbrutto von 7.090 Euro dürfte der Entlastungseffekt durch die Steuerreform vollständig durch die steigenden Sozialabgaben aufgezehrt werden. Konkret erhöht sich die monatliche Höchstbeitragsgrundlage in der Sozialversicherung 2027 von derzeit 6.930 auf 7.410 Euro – womit Besserverdiener künftig auf einem größeren Teil ihres Einkommens Beiträge entrichten müssen.

Wie Berechnungen von Finanz.at zeigen, würde ein Monatsgehalt von 7.090 Euro brutto bei stagnierendem Einkommen im Jahr 2027 zu einem Nettoverlust von 53,51 Euro jährlich führen. Bei einem Monatsbrutto von 7.500 Euro könnte das Minus 17,30 Euro pro Monat betragen, was sich auf 361,67 Euro im Jahresverlauf summiert.

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KO KOSMO-Redaktion
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